Irgendwie ist war das gestern alles Zufall. Zunächt waren da 1,5 Meter roter Jersey mit weißen Tupfen, der mir nicht wirklich gefällt, weil die Tupfen “aufgestempelt” wirken – die weißen Dots sind tatsächlich erhaben.
Was macht frau aus einem Stoff, den sie nicht mag? Sie erinnert sich an die Großmutter, die in solchen Fällen immer Nachthemden nähte und sagte “nachts haste eh die Augen zu”. So entstand aus dem ungeliebten Tupfen-Jersey also ein Nachthemd, das mir jetzt eigentlich gut gefällt:

Nachtemd selbstgenäht

Das gute Stück ist insofern eine Premiere, als ich zum ersten Mail einen Schnitt von einem Kleidungsstück abgenommen habe. Bei einem ärmellosen Nachthemd nicht wirklich eine Herausforderung, aber immerhin!

Dann war da dieses nette Täschchen, das ich schon immer mal nähen wollte – und von dem ich vor allem das Prinzip endlich mal kapieren wollte. Keine sichtbare Naht, nur zwei Steppnähte sieht man und wendbar ist sie auch, die Tasche, wenn man davon absieht, daß auf der Innenseite kein Knopf ist.

Pouch selbstgenäht

Anleitung von hier – wirklich gut zu verstehen. Erstmal ein Prototyp aus Punktestoff-Resten, demnächst kommen dann welche aus Kaffe Fassett Stoffen. Hier waren die Polka Dots also zum Üben. Das war eine gute Entscheidung, denn wie Ihr seht, sind die Ecken noch nicht ganz rund. Hätte ich gleich genau gelesen, was in der Anleitung steht, wäre das nicht passiert….

Die beiden Fliegenpilze habe ich heute geschenkt bekommen – komischer Zufall oder? Es sind übrigens ein Salz- und ein Pfeffersteuer (Nebenbei: Hat die zufällig noch jemand und kann mir verraten, wie ich den Deckel geöffnet kriege???)

Und weil’s jetzt wirklich reicht mit den Punkten, hier meine Beute vom letzten Stoffmarkt:

Stoffe

Es geht geringelt weiter!