Bevor ich meine selbstgewebten Stoffe zerschneide, habe ich mir vorgenommen, meine eher rudimentären Nähkenntnisse erst noch einmal zu vertiefen.

Nach einer TaTüTa (einer TAschenTUchTAsche…) als Fingerübung (Tutorial hier)

(bitte beachten: Das Karo trifft aufeinander! Für andere ist das wahrscheinlich nix besonderes, aber ich bin stolz wie Bolle, Karostoffe habe ich bisher immer vermieden)

ist es mir nun gelungen, eine Army-Cap zu nähen:

Das kleine Punktemuster hat für mich eine besondere Bedeutung. In Katalonien, meiner beinahe zweiten Heimat, gibt es Castells zu sehen – Menschenpyramiden (mehr dazu hier).

Das ist ein Manschaftssport, in dem Teams gegeneinander antreten. Jede Manschaft hat ihre eigenen Farben, aber alle Manschaften tragen irgendwo die sogenannte “pel castellera”, die “Castellershaut” und die ist rot mit kleinen weißen Punkten.

So bin ich jetzt gerüstet für die nächste Saison! Möge der Frühling kommen!

Genäht habe ich wirklich nur eine (EINE) Mütze, aber man kann sie wenden und je nach Lust und Laune mal so oder so tragen. Der Schnitt ist klasse, die Anleitung super (was Ihr daran seht, daß es mir gelungen ist, auf Anhieb etwas Tragbares aus unzähligen Einzel-Schnitteilen zussammenzubosseln) und bei Farbenmix im Shop erhältlich.

Hinten hat sie einen Gummizug – cool. So habe ich nun endlich eine Mütze, in die alle meine vielen Haare passen. Obenrum schön weit und trotzdem nicht schlabberig.

Und für alle, die noch ein näh-freies Projekt suchen: Wie wäre es mit einer lustigen Wachstuch-Tischdecke?

Zu kaufen hier und mit rotem Hintergrund hier. Ich selbst mag eigentlich keine Wachtstuch-Tischdecken (im Hause Faserfimmel nennen wir sie zärtlich “Schlabberplane”…), aber bisweilen sind sie nützlich und die hier ist wirklich nett und darf jetzt in unserer Küche wohnen.