Dreidimensionales Weben? Ja, genau!

Am Freitag beim Meet-to-knit in Frankfurt bekam ich wirklich tolles Buch zum Geburtstag geschenkt – nochmals 1000 Dank, Mädelz! Und darin ist eine wundervolle Idee, wie man eine Baskenmütze in einem Stück nahtlos weben kann. Und mit ganz einfachen Mitteln. Und natürlich mußte ich das SOFORT ausprobieren:

Man braucht eine quadratische, feste Pappe und gut 100 Gramm Wollreste.

Die Pappe wird auf eine bestimmte Weise gelocht und dann mit einer Baumwollkette (!!!) bespannt.

Dann wird gewebt:

Und zwar auf der Vorder- und auf der Rückseite der Pappe. Nach dem Weben sieht die Vorderseite so

dreidimensionales weben

und die Rückseite so aus:

Dann fuddelt man ganz, ganz vorsichtig und ohne Einsatz einer Schere die Pappe heraus und fertig ist die Baskenmütze:

Von unten sieht sie so aus:

Cool, oder?

Allerdings ist das Ganze viel, viel zeitaufwendiger, als ich zunächst dachte. Weben geht schon schneller, wenn man ein Fach aufmachen kann…

Jedenfalls gefällt sie mir prima!

Wer noch mehr gute Ideen zum Weben sucht, dem sei das Buch “Weave – handmade style” aus dem Murdoch Verlag empfohlen.