Normalerweise sind jüngere Brüder ja kleiner, aber der hier nicht:

Ashford Rigid Heddle Loom

Da der Gute unbehandelt (also weder lackiert noch geölt oder gewachst) aus seine Kiste kletterte, habe ich jetzt das Vergnügen und schwinge den Pinsel. Die erste Schicht ist drauf, die zweite folgt voraussichtlich heute abend und wenn er groß ist, ist es ein Ashford Rigid Heddle Loom in 80 cm Breite.

Nachdem ich jetzt heraus habe, wie man Schals webt, stehen die nächsten Herausforderungen an – ich will lernen, Kleidung zu weben und ich muß unbedingt Double Weave lernen.

Da “Kleidung weben” ja auch umfaßt, daß frau nähen kann (was so garnicht mein Ding ist *hüstel*, mit dem reinen Weben ist es ja leider nicht getan), werde ich also, bevor ich selbstgewebte Stoffe zerschneide (wovor es mit graust!), erstmal ein wenig mit gekauften Stoffen experimentieren.

Double weave bedeutet, daß man zwei Kämme auf dem Webrahmen installiert hat und damit zwei Ebenen Gewebe übereinander erzeugt, ähnlich einem Doppelbett bei der Strickmaschine. Und je nachdem, ob man dann hin- und her- oder in Runden webt, erhält man wohl entweder einen Schlauch oder ein Gewebe, das doppelt so breit ist wie der Rahmen.

Neugierig? Hier gibt’s mehr Infos.

Ich träume davon, mir eine Kuschel-Decke zu weben, die dann 1,60 breit und 2 Meter lang ist.

Mein Web-Winter wird also spannend.