hier Fotos zum Thema “Kette schären auf der Harfe”:

Daß man die Harfe auf den Bauch legen und dann als Schärbrett verwenden kann, habe ich ja schon erzählt.

Aussehen tut das Ganze dann so:

Auf diesem Bild kann man ganz gut die Löcher für die Holzstäbe erkennen, die die Harfe zum Schärbrett machen. Außerdem sieht man die nach oben gereckten schön kugeligen Füße der Harfe.

Der nächste Schal, den ich webe, soll 40 cm breit werden. Da ich einen Gatterkamm 40/10 verwende, brauche ich pro 10 cm Schalbreite 40 Kettfäden, für 40 cm Gesamtbreite dann also 160 Kettfäden. Die widerum sollen alle 2,50 Meter lang sein.

Da ich noch ein Anfänger bin und die “Wegstrecken” auf der Harfe noch nicht kenne, habe ich mir von einem Wollrest 2,50 Meter abgemessen, die Holzstäbe in die Harfe gesteckt und mir eine 2,50 Meter lange Strecke ausgeguckt:

Jetzt wird fleißig die Kette um die Holzstäbe herum gewickelt – wie gesagt, 160 sollen es werden…

Hier sind jetzt die ersten 24 Kettfäden drauf.

Und hier nochmal ein Detail.

Jemand Fragen, was ich heute abend mache??? 😆 Keine Frage: Die verbleibenden 136 Kettfäden schären.

@Rita: Tausend Dank für Deine Tips zum Thema “Mathematik für Weber ;)”! Was Du sagst, konnte ich prima nachvollziehen und werde es fleißig ausprobieren!

Nachtrag: Eine schöne Foto-Strecke zum Thema “Wie kommt die Kette auf den Webrahmen” gibt es hier zu sehen. Dort wird allerdings kein Schärrahmen, sondern die “Warping Peg Methode” verwendet.