habe ich. Wie bereits berichtet, plane ich ja, die Tote Bag aus Teresa Searles Buch “Heartfelt” zu filzen, zu  sticken und zu nähen.

Die Form und der Schnitt der  Tasche gefallen mir prima; allerdings wollte ich zwei Dinge klären, bevor ich richtig Arbeit und Material in das Projekt stecke:

1) Die Tasche wird gefüttert. Ich habe – glaub’ ich – noch nie etwas mit ernsthaftem Innenfutter genäht. Das wollte ich ausprobieren, bevor es ernst wird.
2) Die Form der Tasche mit dem Griff ist ungewöhnlich – zumindest für mich. Ich hatte keine Ahnung, ob man da wirklich etwas hineintun kann oder ob die Öffnung arg eng wird. Auch das mußte getestet werden.

Also habe ich für wenig Geld bei Ikea nette Stoffe gekauft (Annabella außen und Bomull innen) und einen Prototyp fabriziert:

Und aus den Resten ist – inspiriert durch Lenas letzten Eintrag –  noch ein windschiefes Täschen geworden. Auch mit Futter, versteht sich. 😉

Und was habe ich jetzt gelernt?

Ein Futter einzunähen, ist garnicht sooo schlimm. Allerdings sollte man rechtzeitig das Gehirn und das Bügeleisen einschalten. Letzteres steht oben unterm Dach und ich war zu faul, jede Naht sofort auszubügeln. Besser wäre das….

Die Taschenform gefällt mir und erscheint praktikabel. Allerdings habe ich mir die Proportionen des Taschenbeutels nach dem Foto im Buch anders vorgestellt – länger und schmaler. Aber das ist ja wahrlich kein Weltuntergang. Entweder ändere ich den Schnitt – oder es bleibt, wie es ist. Lediglich entscheiden muß ich mich.

Und das Freestyle-Täschchen? Wenn man gleich zu Beginn den Kopf zu Hilfe nimmt, dann wird es auch nicht so beulig.

Gut, daß ich getestet habe!