wurden die beiden Hüllen für meine heißgeliebten Kladden.

Das Ganze hat so lange gedauert, weil es mir über Wochen nicht gelungen ist, Vlieseline aufzutreiben. Kein Witz.  Der lokale Einzelhandel hatte “sowas” nicht (gute Güte, ich hatte doch nichts Unanständiges verlangt…), im Kaufhaus war keiner, der mir etwas verkaufen wollte, im nächsten wußte keiner, was die Vlieseline kosten sollte, im nächsten gab es sie nur abgepackt und zu einem Preis, der mir die Haare zu Berge stehen lies. Daraufhin habe ich sie bestellt. Und nach einer Woche nachgehakt – ja, ja, morgen ginge sie raus. Als dann nochmal 10 Tage verstrichen waren, habe ich storniert und es im nächsten Kaufhaus probiert. Die wußten einen Preis, waren auch bereit, mir die gewünschte Menge abzuschneiden – triumphierend stand ich dann an der Kasse – um zu erfahren, daß der genannte Preis nicht stimmte. Aber das war jetzt auch schon egal.

Jedenfalls, die beiden Erstlinge sind fertig und wider Erwarten genau so geworden, wie ich sie haben wollte. Sitzt. Paßt. Wackelt. Sie haben ein Innenleben aus mit besagter Vlieseline verstärktem Nessel. Detailfotos fallen für heute wegen des trüben Lichtes aus, sorry.

Daß das Nadelkissen jetzt zum Ideen-Sammel-Buch paßt, ist kein Zufall. Daß der Bleistift auch dazu paßt, schon.

Die Idee zu den Hüllen stammt übrigens aus “Felt to stitch“, das in Wirklichkeit viel toller aussieht als auf dem verunglückten Produktfoto bei amazon.