Gestern abend habe ich bereits die ersten Fotos meiner Experimentalstrecke gemacht – und heute wollte ich weitere machen. Wenn das Licht besser wäre. Hmpf. Satz mit X, war wohl nix. Hier ist das Wetter so trübe, daß schon den ganzen Vormittag meine Schreibtischlampe brennt. Also kriegt Ihr erstmal nur die “schlechten” Fotos zu sehen:

Wie immer bei Experimenten gibt es Gutes und Unfälle zu berichten.

Fangen wir mit den Unfällen an. An verschiedenen Stellen steht der Tip, die Werkstücke in Nylonstrümpfe zu packen, bevor man sie in die Waschmaschine gibt. Die Idee erscheint mir logisch, halten sie doch den naßen, instabilen Filz am Luftballon fest.

Mit den hellen Strümpfen hat das auch gut geklappt.

Mit den schwarzen nicht.

Zu meinem Entsetzen sind die beiden schwarzen Nylonsocken schlichtweg eingefilzt. Und das gründlich. Hmpf. (Die dunklen Areale sind – nebenbei bemerkt – die gedoppelten Zehenbereiche der Strümpfe…. )
Die beigen Socken liesen sich problemlos von den Werkstücken abziehen.

Herausgekommen ist eine rote, kugelrunde Mupfel und ein Mehrschicht-Ball, den ich in der Mitte durchgeschnitten habe.

Und mein Lieblingsstück aus der Test-Serie: Eine kugelrunde Mupfel aus Karakul und Coburger Fuchs:

Die beiden unfreiweilligen Nylon-Nuno-Filze habe ich dann doch noch von ihren Ballons befreit und sie mal testweise von innen nach außen gedreht:

Was aus ihnen wird, muß ich noch entscheiden.

Und dann habe ich noch ein Probe-Läppchen mit Seide befilzt und auch bei 60 Grad gewaschen. So sieht es von der einen Seite aus

und so von der anderen.

Vielleicht wird daraus ein Beutelchen für meine mittlerweile diversen USB-Sticks.

Und die Moral von der Geschicht? Viel gelernt. Vor allem: Nicht alle Nylonstrümpfe eigenen sich als Wäschenetz….