und Rasmus auch noch.

Aber in den letzten Tagen sind wir alle drei halbwegs durch die Hölle gegangen. Rasmus hatte mitten in der Nacht (von Samstag auf Sonntag natürlich) so wenig Luft zur Verfügung, daß er einen Krampfanfall (epileptoform – ist das das deutsche Wort???) bekam und zu ersticken drohte.

Mir fiel vor lauter Angst das Herz in die Hose – der Tierarzt hatte uns erklärt, daß es durch die Anti-Pilz-Spülung zu einer medikamenteninduzierten Encephalitis kommen könnte – und dann gäbe es keine Rettung mehr. Wir sollten also auf neurologische Symptome achten.

Gute Güte!

Ich dachte, er stirbt entweder noch unter meinen Händen oder innerhalb der nächsten Stunden.

Aber das war’s wohl nicht. Derzeitige These ist, daß der Anfall durch Sauerstoffmangel verursacht wurde.

Also irgendwie Glück im Unglück.  (Und übrigens doppelt: Samstag Abend war der erste seit Monaten, den wir ohne Hund bei Freunden verbrachten und wenn die nicht jemandem vom Flughafen hätten abholen müssen, wären wir länger geblieben und dann hätte der Anfall wahrscheinlich während unserer Abwesenheit stattgefunden und DARAN mag ich garnicht denken.)

Jetzt traue ich mich nicht, Rasmus alleine zu lassen, nachts darf er jetzt sogar im Schlafzimmer schlafen (dazu haben wir den Teppichboden mit alten Laken abgedeckt, weil er ja immer noch rotzt und blutet…). Jetzt höre ich nachts ständig, ob der Kerl noch atmet und teile meinen Schlaf mit 2 (in Worten – ZWEI-) Schnarchern.

Mein Schlafdefizit ist heute (heute!) mal wieder halbwegs aufgeholt, aber sobald ich in meinem Stricksessel sitze, schlafe ich ein.

Meine Hand ist wieder ok, vielleicht auch, weil ich in den letzten Tagen nicht zum Stricken kam.

Rasmus geht’s wieder “normal”, er hat die Mädels im Kopf und frißt wie ein Scheunendrescher. Wäre ich bei dem Anfall nicht dabei gewesen, ich würde es nicht glauben.

Falls Ihr noch könnt – bitte nochmal Daumen drücken!