Im Dezember habe ich mit einer lieben Freundin einen Filztag eingelegt. Gerade habe ich die Bilder vom fertigen Werk zugeschickt bekommen:

Ich kannte lediglich die Filzplatten, die als Grundzutat dienten, die Schnüre und die Blüte (die habe ich gefilzt). Das Gesamtergebnis sah ich gerade zum ersten Mal. Wow!

Auf die Idee mit den Kunststoffschläuchen als Henkel ist meine Freundin nach der Durchsicht von “blumen – schmuck- accessoires aus filz” gekommen. Zunächst hat sie versucht, Schläuche ohne irgendwelche blöden Herstelleraufdrucke zu finden. Der eine, den sie schließlich fand, war aber zu dünn (=ließ sich nicht füllen), daher nahm sie dann doch einen dickeren. Von dem ließ sich der Aufdruck aber zunächst nicht entfernen (Nagellack etc.). Erst das Abschaben mit einem scharfen Messer funktionierte. Man lernt nie aus.

Die Filzteile sind zur Hälfte aus Merino (aus meinen Beständen) und zur anderen Hälfte aus Coburger Fuchs (von den Schafen meiner Freundin, also von persönlichen Bekannten… ;-)).

Dadurch ergab sich ein sehr interessanter Effekt, den man auf diesem Bild ganz gut sehen kann (die Innenseite der Klappe)

Ein bißchen wie ein grober Nunofilz – mir gefällt’s.

Verziert ist die Tasche außer mit gefilzten Schnüren, Blüten und Perlen mit allerlei Fundstücken aus ihrer Nähkiste und mit (Glas-)Perlen.

Also, wenn ich da an meinen Filzerstling denke…

Komplimente und Fragen nach dem Designer hat sie schon einige bekommen. Also geht es weiter. Schon bald in unserem Filzkeller. Ich werde berichten.