Gestern habe ich viel gestrickt, aber das Rückenteil des Herbstlaubpullis ist so weit wie gestern – ich habe nämlich zur Abwechslung auch mal rückwärts gestrickt.

Kann mir jemand erklären, warum ich mich derzeit ständig mit den Maschenproben verhaue?? Im Moment glaube ich fast, daß sich die Genauigkeit, mit der ich meine Maschenproben behandele, umgekehrt proportional zum Erfolg verhält.

Wenn ich grob über den Daumen peile – Nadelstärke, das Garn mal eben angeguckt – dann klappt’s, und wenn ich eine Probe stricke, wasche und exakt auszähle – dann stricke ich mich ins Nirwana. Arrgg.

Meine Filz-Stiefelchen habe ich auch nochmal nachbehandeln müssen – sie waren zu groß. Jetzt passen sie, sind aber noch gut feucht, sollten aber eigentlich schon im Koffer sein. Arrgg.

Mit Packen bin ich fast fertig (deswegen gibt’s auch heute keine Bilder, alle EDV – und somit auch die Digi-Cam- ist schon weg). Ich habe sehr viel weniger eingepackt, als geplant. Aber unser Auto wird einfach nicht größer. So gut wie kein Garn, nur das Space, das schon gesponnen ist und 2 Knäuel Sockenwolle für unsere Ferien. Sonst ist alles Rohwolle. Spinnen ist also angesagt.

Hoffentlich geht das gut. Ich habe Angst, daß ich in Spanien sitze und mir das Material ausgeht. Das ist mir bisher einmal passiert und es war nicht besonders lustig. Aber im Zweifelsfall muß ich mir dann wohl doch ein Care-Paket bestellen. Oder meinen Nachbarn überreden, das ein oder andere Merino-Schaf in seinem Gärtlein zu plazieren.

Da ich am Freitag und am Samstag im Auto sitze, blogge ich frühestens am Sonntag wieder.

Nicht vergessen: Am Samstag, 20.03. startet der Skully Knitalong, am Sonntag, den 21.03. der Frühlings-Feltalong, für den uns Spät- und Seiteneinsteiger jederzeit willkommen sind. Mail an mich genügt.