Gestern hatten wir Besuch. Schöön war’s und sehr spät (bzw. eigentlich schon wieder früh…) – auf das Klingeln des Weckers heute früh hätte ich gut und gerne verzichten können.

Gestern habe ich eine Regenbogen-Schnur gefilzt,

meinen Waldschrat-Hut (so heißt er inzwischen) beschnitten und die beiden vereinigt (die Ostergras-Variante hat mir nicht wirklich gefallen):

Und jetzt hoffe ich auf passendes Wetter (es ist nicht das richtige Modell für Spanien); vorgestern war’s hier so richtig eklig naß-kalt – aber da war der Hut noch nicht fertig, heute ist hier schönes Vorfrühlingswetter. Hhm.

Außerdem habe ich gestern Unfall-Verwertung betrieben.
Vor einiger Zeit habe ich noch eine Sternenkappe gefilzt, die mir aber zwei Nummern zu groß geraten war. Gestern habe ich einfach experimentiert, das gute Stück mit heißem Wasser begossen und nochmal ganz ordentlich gewalkt. Und: Jetzt paßt sie!

Und es war eine spannende Erfahrung, einen schon trockenen Filzhut erneut naß zu machen – das Wasser bildete zunächst Pfützen auf dem Filz. Das läßt mich für meinen Waldschrat-Hut hoffen. Er scheint ideal für nass-kalte Spaziergänge mit Rasmus. Ich bin Brilltenträger und bei Kapuzen habe ich immer das Problem, dass die Brille keine Scheibenwischer hat; ich habe einen Südwester und der hat genug “Dachüberstand”, daß ich auch bei Regen noch was sehe. Wenn der Hut jetzt ähnlich gute Eigenschaften an den Tag legt, werden wir gute Freunde.

Dann war da ja noch mein Unfall-Puschen, der mit der zu groß geratenen Öffnung. Aus ihm wurde ein Täschlein:

Offen kann man den “Schuh” besser erkennen

Die Sohle wurde zur Rückseite und zum Deckel, die Fußspitze zur Vorderseite. Der Knopf ist ein gleichschenkliges Dreieck, das ich aufgerollt habe, so ähnlich wie ein Hörnchen.
Hat jemand eine Idee, was aus der (abgeschnittenen) Ferse werden könnte?

Mein Mann baut meine Spinn-Truhe; Bilder folgen.