Gestern habe ich mal wieder naß gefilzt.

Hhm.

Herausgekommen ist das hier:

oder andersrum

Mein Mann hält die Wette, daß es sich dabei um Zwergenhüte handele. Nun. Ich hatte eigentlich vor, mir für das Netzteil meines MP3-Spielers einen Beutel zu filzen. Irgendwie sind es ja auch Beutel. Aber wenn man ihnen so beim Vor-sich-hin-Trocknen zuschaut, kommt man auf andere Ideen…

Erstmalig habe ich mit Olivenseife gefilzt. Die greift die Hände tatsächlich nicht so arg an, wie manche ihrer Kollegen.

Aber an meinem derzeit ärgsten Grübelproblem arbeite ich weiter: Ich kann Schablonen gut umfilzen – solange sie keine runden Kanten haben. Sobald da irgendeine Rundung drin ist, wird mein Filz seehhhrr dünn. Und: Ich mag ihn nicht reparieren, ich denke, daß es doch da eine Technik geben müßte, mit der das auf Anhieb zufriedenstellend klappt. Heute Nacht hatte ich eine Idee, die ich nachher umbedingt probieren muß.

Der deutsche Arbeitsalltag schmeckt sauer. DSL und Spülmaschine sind ja prima, aber der heutige Tag begann mit einem Besuch beim Finanzamt und ging ähnlich weiter. Es kann nur besser werden. Vielleicht kann ich ja morgen etwas Positives aus der Filzwerkstatt berichten…