Wegen des Besuchs des US-Präsidenten im Rhein-Main-Gebiet haben viele Ein- und Anwohner heute einen etwas anderen Tagesablauf.

Die Autobahnen rund um Frankfurt sind tagsüber als Kreisverkehr organisiert und zu bestimmten Zeiten stellenweise ganz gesperrt, alle Gullideckel in den Straßen, die der Präsident vielleicht durchfährt, sind zugeschweißt, alle Autos, Mülltonnen, Briefkästen… sind von den Straßen entfernt, die öffentlichen Verkehrmittel rechnen mit Verspätungen, manche Schulen haben ganz frei, manche früher Schulschluß…

Was tut man an so einem Tag? Ich bleibe zu Hause – und färbe. Ich bin eigentlich ein “Draußen-Färber” und deswegen gibt’s seit der Entstehungen meines Blogs (im November 2004) auch noch keine Färbbilder. Aber heute war mir danach. Nur eine kleine Menge habe ich versuchsweise gefärbt: Gotlandlocken, gedacht, um zukünftigen Rumpelwichteln und Grau- bzw. Buntgnomen als Haare, Bärte, Fransen, Mähnen… zu dienen.

Gestern war ein Chaos-Tag; einer von denen, an denen man am Abend denkt, daß man besser im Bett geblieben wäre. Ich habe genau 2 Reihen gestrickt. An einem Shawl, den ich bei passender Gelegenheit hier vorstelle.

Heute habe ich gelernt, was ein Expressbrief mit DHL nach Spanien kostet: ganze 40 Euro. Gute Güte!