Hier ein Bild, dass meine gestrige Situation sehr treffend widergibt:

Am Sonntag hatte Rasmus sehr große Schmerzen. Er ist überhaupt nicht empfindlich, aber plötzlich – er und ich haben gerade gekuschelt – hat er laut aufgeheult und am ganzen Körper gezittert. Ich hatte keine Ahnung, was ich gamacht hatte. Daraufhin hat er mich und mein Büro für Stunden gemieden. Kann ich verstehen, war aber nicht leicht für mich. Seine Schmerzensschreie hatten wir noch weitere 3 Mal, zweimal ohne daß einer von uns Kontakt mit ihm hatte.

Gestern hat er nach der Schmerzspritze beim Arzt den ganzen Tag gepennt, heute ist er wieder ganz der Alte.

Und wir zwei sind auch wieder Freunde – wie man auf dem Foto gut sehen kann.

Was man auch sehen kann, ist, daß mir meine Hand noch immer Sorgen macht. Und die ganze Buchhaltungs-Tipperei an den letzten Tagen war der Sache sicher auch nicht dienlich.

Mit meinen Faser-Aktivitäten gehe ich derzeit einen Zickzack-Kurs: Stricken möchte ich noch einige Tage nicht, meine Hand soll erst wieder längere Zeit schmerzfrei sein. Nassfilzen heißt stehen und ich habe einen kaputten Fuß, der dauerhaftes Stehen nicht freiwillig zuläßt. Also wird nadelgefilzt, manchmal ein bißchen nass – und ich habe sogar ein ganz kleines Bißchen gehäkelt. Und über’s Sticken habe ich nachgedacht (und Angela hat da so ein schönes Buch vorgestellt….).

Beim Nadelfilzen ist ein erster Bär entstanden:


(Er ist winzig klein, sitzt gerade auf meinem Sub-Notebook und wird mit seinem weißen Pelz nicht gerne geblitzt – Tageslicht ist aber gerade aus)

Nachdem ich die letzten Tage knackig an meiner Buchhaltung gesessen habe, haben wir uns heute einen “day off” gegönnt. Und in einem Museum (dem Wilhelmsbau in Speyer, der zum dortigen Technik Museum gehört) fand ich das hier:

Ein “Liebesspinnrad”, wenn ich richtig informiert bin. Es hat zwei Spulen, so daß 2 Menschen gleichzeitig spinnen können. (?) Weiß da jemand was drüber? Im Museum stand leider nix dabei?