nun ist also der erste Ärmel fertig (Bild kommt weiter unten)und macht einen guten, glaubwürdigen Eindruck.

Ich teste ja gerade den “Set-in Sleeve Pulli” aus dem “Handy Book of Sweater Patterns” und bin nach wie vor guten Mutes.
Die Armkugel ist ohne eigene Rumrechnerei entstanden. Ich habe mich stur an die Anleitung gehalten (für meine Garnstärke und meine Größe) und alles scheint zu stimmen. Fein.

Für den Rücken habe ich 130 g verbraucht, für den Ärmel 80g, sodaß ich mit meinen 500 g auch bei einer aufwendigeren Kragenlösung gut hinkommen müßte.
Der Ombretta-Vorgänger (als Raglan-Rolli glatt (??? wie heißt denn “stockinette” auf deutsch?? ist das glatt rechts? oder glatt links??? – mit den deutschen Bezeichnungen stehe ich total auf Kriegsfuß) wiegt nur 370 g. Aber das falsche Patent verbraucht doch deutlich mehr Garn.

Somit stehen mir alle Wege offen – Jacke, Pulli, großer Kragen, kleiner Kragen. Hhm.

Ist der Pulli/die Jacke irgendwann fertig, gibt es einen König Harald II.

Mein Mann hat meine Strickerei an Harald I mit überdurchschnittlich viel Interesse begleitet und dann nach Fertigstellung beiläufig erwähnt, daß er SOWAS auch tragen würde.
Hhm. Ich werte das als Kompliment; ich bin mir bewußt, daß nicht alles, was frau so strickt, für Männer geeignet ist – Ponchos, Tops aus Bändchengarn, Armstulpen aus Angora – all das könnte ich mir an meinem Mann nur schlecht vorstellen. Also eindeutig ein Kompliment.
In dieser Art würde er auch eine Weste oder einen Pulli nehmen. Hhm. Aus Sockengarn. In seiner Größe? Dann doch lieber erstmal einen Harald II, oder?