Meine Finger tun weh. Das machen die manchmal, aber so einen richtigen Grund habe ich ihnen in den letzten Tagen nicht gegeben. Wenig Musik gemacht, wenig gestrickt (naja, jedenfalls nicht mehr als üblich).

Aber: Ich stricke nicht gegen den Schmerz (das ist eine Angewohnheit aus der Zeit, in der ich noch sehr viel mehr Musik gemacht habe – wenn’s wehtut, ist augenblicklich Schluß.)

Also spinne ich.

Das Kamel soll endlich mal zu Garn werden. Ich habe ein Kilo davon und erst ein weinziger Teil ist versponnen. Es handelt sich um eine traumhaft weiche Mischung aus 80% Kamel und 20% Wolle im Vlies von Wollknoll.
Ich bin wirklich seehhr neugierig, wie das fertige Strickstück aussehen wird (Ideen habe ich viele, aber noch nichts konkretes). Aber 1 Kilo ist halt 1 Kilo…

Ein bißchen gestrickt habe ich natürlich doch; das Vorderteil der Jacke, die jetzt ein Pulli wird, ist kurz vor den Armausschnitten:

Heute Abend wird wieder wie jeden Montag Musik gemacht; da habe ich entsprechend wieder weniger Zeit zum Stricken. Ich hoffe, meine Hände wissen das zu schätzen!