Weste

Meine erste gefütterte Wende-Weste

Hmpf. Wenn man eine Weste füttert, so gibt es einen Trick, wie man das tun kann, ohne das irgendwo offene Nähte zu sehen sind – es entsteht also eine Wendeweste, die man von beiden Seiten tragen kann.

Mein 3D-Vorstellungsvermögen war nicht groß genug, um mir das theoretisch vorstellen zu können, also habe ich es ausprobiert, bin einfach Schritt für Schritt der Anleitung gefolgt. Genäht habe ich Kwik Sew 3557.

Nähen sticken weste

Das mit dem Füttern hat auch prima funktioniert, ich habe es jetzt verstanden und kann es sicherlich an einer anderen Weste wiederholen.

Nähen sticken weste

Allerdings habe ich diesen Westenschnitt ausgewählt, weil er schnörkellos ist – ohne Abnäher, ohne Teilungsnähte, ohne Zipfel, ohne Schnickschnack. Genau so, wie ich mir das für eine Weste aus selbstgewebten Stoffen vorstelle.

Und weil durch die Fütterung alle “Spuren” der Stickerei zwischen Ober-und Unterstoff verwschwinden.

Nähen sticken weste

Und was soll ich sagen? Auch das hat funktioniert.

Aber (und jetzt kommt das Aber) eine Weste ohne Abnäher aus nur drei geraden Teilen ist eine Weste ohne Abnäher aus nur drei geraden Teilen. Und die beult dann ein wenig unter den Armen, wenn man sie aus Wollstoff mit Futter näht (wenn man ganz genau hinschaut, sieht man das sogar bei dem Modell auf dem Schnittmuster-Umschlag…) – da wären Abäher und/oder Teilungsnähte vorne und hinten schon von Vorteil. Hmpf.

Nähen sticken weste

Vielleicht probiere ich als nächstes Pellworm ohen Ärmel?

Neugierig auf mehr?

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