Schneekönigin-Hut
Derzeit erhalte ich viele, viele Anfragen nach dem Schnittmuster für den Wollwalk-Hut:
Hier gibts den Download:
Neugierig auf mehr?
Ordnung im Schlampermäppchen
Bedingt durch meinen City & Guilds Kurs zeichne ich derzeit wieder mehr und “schleppe” entsprechend auch mehr Stifte mit mir herum. Die brauchen einen vernünftigen Platz. Ein Schlampermäppchen ist ratzfatz genäht, aber die Unordung, die darin entsteht, finde ich doof.
Wie könnte eine Lösung aussehen? Ich weiß nicht,woher ich die Idee habe, irgendwo habe ich diese Lösung gesehen und mußte sie heute sofort testen:
Ein breites Gummiband, doppelt gelegt und in Stiftdicke abgesteppt – fertig.
Bietet Platz für viele Stifte.
Das Ganze läßt sich aufrollen
und dann ins Schlampermäppchen stecken.
Nicht schlecht.
Erste Test-Ergebnisse:
Schwarzes Gummiband wäre besser als das weiße geeiegnet – vor allem für Graphitstifte…
Beim nächsten werde ich nicht ganz sooo dicht steppen – man muss die Stifte ja auch leicht rein und raus bekommen – in meinem Protoyp sitzen die Stifte arg strack.
Das Gummiband, das ich für den Prototyp verwendet habe, war relativ “grobmaschig” – da stößt ein frisch gespitzer Stift schonmal durch. Beim nächsten mal also schwarz und fester.
Neugierig auf mehr?
Neue Tischdecken
Nachdem dieses Jahr ziemlich strubbelig verlaufen ist, habe ich mir vogenommen, die Adventszeit in Ruhe zu genießen. Und damit es noch ein bißschen gemütlicher wird, habe ich in Stoff für neue Tischdecken, Tischsets, Servietten etc. investiert.
Diese Stoffe drehen gerade ihre Runde in der Waschmaschine, das Nähen muss also noch warten.
Ausgetauscht habe ich bereits unsere alte Wachstuchdecke in der Küche. So sieht die neue aus:
Und das ist das erste, was aus der alten geworden ist:
Ein Utensilo mit einer Seite Wachstuch und einer Seite Stoff – Anleitung z.B. von hier hier.
Ich bin übrigens gut ohne Teflonfüßchen ausgekommen.
Neu auch ein Versuch in Velours – sonst eigentlich überhaupt nicht mein Ding, aber es gefällt mir, auch wenn es vollkommen unfotogen ist:
Das Rot ist in Wirklichkeit sehr viel wärmer, das Muster kann man hier besser erkennen
Passiert Euch das auch, dass Ihr manchmal etwas mögt, was Ihr eigentlich garnicht mögt? Kunsterfaser-Tischdecken z.B.?
Neugierig auf mehr?
Endlos-Reißverschlüsse sind toll!
Das das mal ein Zitat aus meinem Mund sein könnte, hätte ich noch vor kurzer Zeit nicht für möglich gehalten – Reißverschlüsse waren an sich schon so ein Thema und wenn dann der Zipper nicht gleich drauf war – nee, danke!
Manchmal geht man Dinge lange nicht an, weil man sie für schwierig hält. Und stellt dann – irgendwann viel zu spät – fest, dass das alles sooo schwer nun wirklich nicht war.
Endlos-Reißverschlüsse sind so ein Thema. ich ärgere mich mittlerweile, dass mir der entscheidene Trick nicht schon vor Jahren gezeigt wurde! Einzunähen sind die mit ohne Zipper nämlich leichter als die mit Zipper, finde ich.
Mittlerweile liebe ich sie!
Das hier ist der Trick, der dafür sorgte, dass ich Endloss-Reißverschlüsse nun liebe – an einem Ende wird ein Stück von den Zähnchen weggeschnitten!
Man teilt den Reißverschluss an einem Ende und schneidet ein Stück (ca. 1-2 cm) der Zähnchen weg – daher macht es also Sinn, den Reißverschluss nicht zu knapp zuzuschneiden.
Dann kommt der Schieber (ich habe hier mal zu Demo-Zwecken einen in einer anderen Farbe genommen – das ist einer der Vorteile von Endlos-Reissverschlüssen…) auf die Seite, an der alle Zähnchen drangeblieben sind.
Ich schiebe ihn hoch bis auf die Höhe, wo auf der anderen Seite die Zähnchen beginne, fasse beide Reißverschluss-Enden mit der linken Hand und ziehe mit der rechten den Zipper auf – schon nach wenigen Versuchen klappt das perfekt!
Zum Üben habe ich neue Kissenhüllen genäht:
Nahezu jedes Kissen hier im Haus, das mir nicht mehr gefiel, hat nun einen neuen Bezug mit Reißverschluß. So kehrt neben Farbe auch Erfahrung im Umgang mit meinen neuen Lieblingsreißverschlüssen ein…
Und dann kann man diese wundervollen Dinger toll einsetzen für z.B. In-the-hoop-Projekte:
Die Stickmaschine näht die nämlich exakt dahin, wo man das digitalisiert hat…
Ich arbeite gerade an den Embird Studio Fortsetzungsmodulen (also die Fortgeschrittenen-Themen beim Digitalisieren lernen) und da wird es sicher eine Einheit zum Thema “In-the-hoop” geben!
Und für alle, die sich mit dem Endloss-Reißverschluß mal ernster auseinander setzen wollen, habe ich noch einen Tip: Hier gibt’s die Reißverschlüsse ratzfatz geliefert und zu Preisen, bei denen man ruhig etwas üben kann! Oder ganz viele Kissenhüllen nähen kann…
Neugierig auf mehr?
Merkwürdiges Phänomen
Hmph. Eigentlich habe ich nur Band-Reste zu Schlüssenbändern und -anhängern verarbeitet. Eigentlich hatte um mich rum niemand nach Schlüsselbändern gefragt oder gesucht.
Und trotzdem sind die meisten schon im Dienst bzw. “unter Vertrag”:
Einige haben es nicht mal mehr auf’s Foto geschafft *kopfschüttel*
Sie sind halt ein tolles, schnelles Geschenk oder Mitbringesel!
Neugierig auf mehr?
Reißverschluß-Mania
Ich habe nicht wirklich Angst, einen Reißverschluß einzunähen, drücke mich aber doch immer wieder davor.
Das wird jetzt ein Ende haben! Ich habe diesen Shop hier entdeckt und der hat sehr günstige Reißverschlüsse. Also habe ich mich eingedeckt.
Und mit denen wird jetzt geübt!
Die erste Kleinkram Tasche – die rote mit den Punkten – hat noch kleine Abzüge in der B-Note, die zweite ist schon ok.
Der Schnitt ist aus dem Buch “Tolle Tasche nähen“, die Anleitung darin war nicht meine. Hier gibt’s für diese Art Tasche eine Anleitung, mit der ich besser zurecht kam und hier noch eine (in Englisch).
Der beste Ehemann von allen fragte gleich: Und was tut frau da rein?
Na, das ist eine typtische Männerfrage. In die Tasche paßt exakt ein Knäuel Sockenwolle und ein Nadelspiel:
Die Tasche ist (natürlich…
) gefüttert und der Reißverschluss zwischen Futter und Außenstoff eingenäht.
Und ja, wenn ich das Innenfutter ordentlich in die Tasche lege, hat es auch keine Falten…
Neugierig auf mehr?
Anke hat meinen Tunika-Schnitt getestet
und er paßt und gefällt!


Es ist ja schon toll, einen Schnitt selbst zu erstellen – wenn aber jemand anderem dann auch paßt und gefällt – das ist super!
Dank’ Dir für den Test, Anke!
Neugierig auf mehr?
Noch ‘ne Tasche
Das war Liebe auf den ersten Blick – ich und die Doppeldecker-Tasche Ursholt.

Und hier die andere Seite.

Perfekt für Stoffreste. Die Gute entstand komplett aus Stoffresten, was zur Folge hat, dass ich nun unbedingt am Wochenende zum Stoffmarkt muss. Oder? ODER??
Neugierig auf mehr?
Tunika nach eigenem Schnitt
Ein Prototyp nach eigenem Schnitt ist entstanden – diese Tunika hier:

Das Beste daran: Sie paßt perfekt!
Allerdings hat sie hier und da noch leichte Abzüge in der B-Note, was aber nicht am Schnitt, sondern an mir und meinen Nähkünsten liegt.


Die nächste wird sicher besser!
Fertig geworden sind auch zwei kunterbunte Taschen, die mal die Sitzbespannung unserer Küchenbank waren. Die (die Bespannung, nicht die Küchenbank) hatte an einer Stelle ein Loch und wurde daher ausgetauscht.

Zum Wegwerfen fand ich den Stoff allerdings zu schade.

So ist jetzt von dem Stoff nur das Loch im Müll gelandet. Sozusagen.
![20110206-5[1]](http://www.faserfimmel.de/wp-content/uploads/2012/10/20110206-51.jpg)
![topfhut6[1]](http://www.faserfimmel.de/wp-content/uploads/2012/10/topfhut61.jpg)





















Knitting Olympics 2006
Ravelympics 2010
Team Wales
Tour de Fleece