Hoch soll er leben!
Habt Ihr das Google-Doodle heute schon gesehen?
Heute hätte der Erfinder des Reißverschlusses Geburtstag – Gideon Sundbäck.
Hoch soll er leben!
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Zaubertasche mal anders
Prairie points kennen viele von Euch sicherlich vom Quilten. Oft sieht man sie am Rand eines Quilts.
Ich habe sie jetzt mal etwas anders eingesetzt – angeregt durch ihre dreieckige Form habe ich zu einer dreieckigen Klappe für eine Zaubertasche verarbeitet:
Hier nochmal im Detail:
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Stoffmalkreiden im Test
Vor einigen Jahren hatte ich einmal Stoffmalkreiden getestet – und war garnicht begeistert. Verwaschene Farben, geringe Lichtechtheit, geringe Waschfestigkeit.
Kürzlich bin ich auf die Stoffmalkreiden von Pentel gestoßen und da ich mit anderen Produkten dieses Herstellers sehr zufrieden bin, habe ich ganze 5,25 Euro in eine Kiste Kreiden und einen “Gel Roller for Fabric” (inkl. Porto) investiert.
In der Mittagspause heute habe ich schnell einen Ratz-Fatz-Ersten-Eindruck-Test gemacht:
Auf Samt ergeben sich nette Aquarell-Effekte – das schwarze ist der Gel-Roller, den ich auch unbedingt probieren mußt – er ist echt cool!
Auf Nessel sieht man deutlich die “Spuren” der Kreiden, da muss ich noch experimentieren.
Hier auf den gebügelten Samples sind die Farben sehr viel matter als direkt nach dem Farbauftrag.
Alles in allem eine spannende Sache, besonders, wenn man mal schnell was braucht.
Die Kreiden gibt’s günstig bei Amazon hier – sucht Euch ggf. den günstigesten Versender aus!
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Spaß mit Couching
“Couching” ist eine Technik, für die ich keinen rechten deutschen Begriff kenne – der “Couching Foot” für die Maschine ist auf Deutsch der “Schnuraufnähfuß”, also sollte die Überschrift zu diesem Posting vielleicht lauten “Spaß mit Schnur-Aufnähen”…
So sieht er aus, der Couching-Fuß:

Hinten läuft ganz normaler Nähfaden durch die Nadel, vorne läuft eine Schnur durch, die dann mit Geradstich festgesteppt wird. Und das funktioniert. Gut sogar!
Man kann den Stoff frei bewegen, die Schnur wird immer erfaßt.
Hier mein erstes Sample (grrr – “Muster” natürlich, ich lerne das Ganze ja auf Englisch und bei manchen Begriffen finde ich die englischen irgendwie passender):
Couching kombiniert mit Maschinen- und Handstichen.
Gestern dann habe ich mir nette Garne ausgesucht – Couching ist prima geeignet, um Wollreste vom Stricken oder Weben zu verwenden:
Ich habe mir irgendwann angewöhnt, meine Stickgarne auf Kärtchen zu wickeln – da fällt die Übersicht leichter. Mittlerweile landet auch jeder Strickgarnrest auf einer Karte…
Das fertige Sample habe ich auf einen Keilrahmen montiert – einfach, um einmal auszuprobieren, ob das geht. Und zum anderen, weil ich derzeit so viele Samples sticke, dass ich das Gefühl habe, man sollte mit ihnen auch mal etwas Anständiges anstellen, sie nicht nur in eine Ikea-Kiste zu packen oder ins Skizzenbuch zu kleben.
So montiert sieht ein simples Sample gleich nach was aus…
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Lace-Test
Vorgestern habe ich testweise ein kleines Lace-Körbchen im freien Maschiensticken gearbeitet.
Pailetten zwischen zwei Lagen wasserlöslichem Vlies – mit Zickzack-Stich kreuz- und quer darüber gestickt.
So sah es vor dem Sticken aus.
Und so danach:
Ich wollte ausprobieren, ob das Ganze standfest bleibt – tut es!
Dazu wird das wasserlösliche Vlies nicht ganz herausgewaschen – das Werkstück bleibt nach dem “Auswaschen” absichtlich seifig und klebrig. Fühlt sich eklig und schleimig an – das trocknende Restvlies aber verleiht die notwendige Stabilität.
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Ordnung im Schlampermäppchen
Bedingt durch meinen City & Guilds Kurs zeichne ich derzeit wieder mehr und “schleppe” entsprechend auch mehr Stifte mit mir herum. Die brauchen einen vernünftigen Platz. Ein Schlampermäppchen ist ratzfatz genäht, aber die Unordung, die darin entsteht, finde ich doof.
Wie könnte eine Lösung aussehen? Ich weiß nicht,woher ich die Idee habe, irgendwo habe ich diese Lösung gesehen und mußte sie heute sofort testen:
Ein breites Gummiband, doppelt gelegt und in Stiftdicke abgesteppt – fertig.
Bietet Platz für viele Stifte.
Das Ganze läßt sich aufrollen
und dann ins Schlampermäppchen stecken.
Nicht schlecht.
Erste Test-Ergebnisse:
Schwarzes Gummiband wäre besser als das weiße geeiegnet – vor allem für Graphitstifte…
Beim nächsten werde ich nicht ganz sooo dicht steppen – man muss die Stifte ja auch leicht rein und raus bekommen – in meinem Protoyp sitzen die Stifte arg strack.
Das Gummiband, das ich für den Prototyp verwendet habe, war relativ “grobmaschig” – da stößt ein frisch gespitzer Stift schonmal durch. Beim nächsten mal also schwarz und fester.
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Bericht vom City & Guilds Kurs
Mittlerweile habe ich mich zur Hälfte durch mein erstes Modul des City & Guild Kurses im freien Maschiensticken hindurchgearbeitet. Für alle, die neugierig sind, was ich bisher so erlebt habe, mal ein kurzer Bericht:
Insgesamt sind es sechs Kursmodule, durch das erste bin ich jetzt wie gesagt zur Hälfte durch. Am Anfang geht es wie so oft um die Grundlagen – bei uns im Kurs um “Farbe und Linie”.
Wir haben Farben gesammelt und zusammengestellt, wir haben zahllose Farbkreise gemalt,
wir haben viel über das Mischen verschiedener Farben gelernt,


wir haben mit Transferfarben gefärbt,


wir haben Unmengen an Mustern aus geraden Linien gestickt:



wir haben uns mit Impressionismus beschäftigt,

wir haben uns mit Material beschäftigt – Stoffe ausprobiert, Garne ausprobiert, Vliese ausprobiert,


Ich hatte Spaß, habe mir bisweilen die Haare gerauft, neue Funktionen an meiner Maschine kennengelernt – lange Rede, kurzer Sinn: Ein toller Kurs. Viel Arbeit.
Im nächsten Abschnitt erarbeite ich mein erstes “Prüfungsstück”! Ich werde berichten.
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Geradeaus sticken
kann ich jetzt…
In meinem City & Guilds Kurs sticken wir jede Menge “Samples”, Probestücke. Hier seht Ihr nur eine Auswahl.
Der Kurs setzt nicht viel Vorwissen voraus, das Tempo zieht aber (bald) ziemlich an.
Zeit muss man mitbringen und die Bereitschaft, jede Menge Probestücke zu sticken. Nicht jedes Probestück ist wirklich spannend, aber jedes ist eine Erfharung mehr.
Ich bin total begeistert vom Kurs – er verlangt mir einiges an Disziplin ab, die ich alleine nicht aufbringen würde und er heizt meine Kreativität kräftig an.
Neben den Probestücken betrachten wir Werke anderer Künstler (nicht nur Textil-Künstler), wir arbeiten zum Thema Farblehre, halten alle unsere Ideen in Skizzenbüchern fest, entwickelnneue Ideen, probieren neue Techniken (naja, bald jedenfalls…) – einfach toll.
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Erste Erfahrungen mit dem City & Guilds Kurs
Mittlerweile liegt die ersten 10 Tage City & Guild Kurs hinter mir.
Der Kurs als solches ist in Module aufgeteilt und die widerum in Kapitel. Ich habe jetzt das erste Kapitel des ersten Moduls nahezu abgeschlossen.
Am Anfang geht es wie meist um Grundsätzliches, um das “Einrichten” im Kurs, um erste Vorübungen usf. Neu für mich waren in diesem ersten Kapitel “transfer paints” – “Bügelfarben” auf Deutsch.
Das sind wasserlösliche Textilfarben für synthetische Stoffe, die zunächst auf ein Stück Fotokopierpaper aufgetragen und dann nach dem Trocknen auf Stoffe aufgebügelt werden.
So sah mein allererstes Papier aus – ich hatte noch keine Ahnung, wie sich die Farben verhalten:
So sah der erste “Zug” aus – also das erste Abbügeln:
Ich mußte erst lernen, wie laaaange man da bügeln muss. Schön finde ich hier schon das Auslaufen des Grüns ins Blau.
Hier der zweite Zug – diesmal auf Pannesamt.

Man kann die Farbe auch Stempeln oder Tropfen.
Insgesamt sind mir persönlich die Farben viel zu grell – aber da da ja jetzt noch drüber gestickt wird, wird da vielleicht noch was draus. Beim Spinnen ist es ja auch so – grelle Fasern geben schön-bunte Ergebnisse, gedämpfte Farben ergeben “schlammigen Waldweg an nassem Novembermorgen” – ich werde berichten.
Synthetische Stoffe sind nicht so mein Ding – auch hier muss ich nochmal schauen. Das Prinzip der Bügelfarben an sich ist aber lustig.
Man kann diese Farben wohl übrigens auch für Naturfaser-Stoffe verwenden, muss dann wohl aber noch ein “Spezialmittel” zumischen. Nicht so mein Ding.




























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