Weben

Neue Experimente: Materialmix

Derzeit bin ich am ausprobieren, wie sich verschiedene Garne und Garnarten in einem Webstück vereinen lassen. Ein ziemlich heftiges Experiment habe ich derzeit auf dem “Kleinen”:

handgewebter Schal

Gedifra Tolomeo als Kette und als Schuß

handgewebter Schal

zusammen mit Lana Grossa Leggero, ebenfalls als Kette und als Schuß mit einem 20/10 er Kamm.

Mal schauen, wie es wird…

In Natura sieht er sehr viel besser aus als auf obigem Foto – bessere Bilder folgen.

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Hoffe, frohe Weihnachten gehabt zu haben

Ich hoffe, Ihr hattet schöne Weihnachten?! (Bei uns hat der Weihnachtsmann ganz uneigennützig eine Nudelmaschine gebracht für den besten Ehemann von allen… :-) )

Meine Unternehmungen mit den handgefärbten Strängen gehen weiter, diesmal ist es ein Strang Silkbamboo von Sheepaints in der Farbe Tulip (*schleck*).

Sheepaints

Bei diesem Strang handelt es sich um einen Palindrom-Strang (mehr dazu hier).

gewebte handgefärbte Garne

gewebte handgefärbte Garne
:-) Mir gefällt er…

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1-Strang-Schal-Web-Rezept

Ufff – was ein Titel?!

Was ich sagen will ist, daß ich hier mal mein Pi-mal-Daumen Rezept aufschreibe, mit dem man einen Schal aus einem Strang Wolle weben kann – denn es gibt ja derzeit so viel schöne handgefärbte Sockenwolle!

Man nehme:

1 Strang Wolle mit ca. 400 bis 420 Metern Lauflänge (z.B. Noro Sockengarn, Kundalini vom Schneeschaf, SilkBamboo von Sheepaints oder vergleichbare Qualitäten – es müssen am besten aber schon 400 Meter sein – jede Sockenwolle mit einer entsprechenden Lauflänge ist geeignet)
WICHTIG: Noro KUREYON Sock hat 420 Meter pro Knäuel, Noro SILKGARDEN Sock aber hat nur 320 Meter auf 100Gramm!!! Es geht auch mit SilkGarden Sock (siehe hier und hier), dann muss der Schal aber schmäler und /oder kürzer werden.

1 Webrahmen mit 40/10 Kamm

Zubereitung:

Rund 80 Kettfäden (+/- 5) in einer Länge von 250 cm (+/- 10 cm) aufziehen und abweben.

Wichtig dabei: Den Strang richtig einschätzen – wie schwer ist der Strang, wie weit wird er laufen? Dabei hilft eine Waage und weibliche Intuition – schaut dem Strang mal ganz tief in die Augen ;-) . Im Zweifelsfall die Hälfte der Wolle als Kette aufziehen, die andere Hälfte als Schuss verwenden.

Der fertige Schal wird dann etwa 15-18 cm breit und 1,50 bis 1,80 Meter lang.

Meine Faustregel: Knapp 55% für die Kette, gut 45% für den Schuss. Knäuel vorher ganz genau wiegen – möglichst auf einer Digitalwaage, die auf’s Gramm genau anzeigt.

Weben auf dem Rahmen Knitters Loom Noro

Weben Knitters Loom

Noro Sockyarn Rigid heddle

handgewebter Schal

Ähnlich sind der Schal aus Kundalini (der blaue), der Noro-Sockengarn Schal Nummer 1 und Nummer 2.

weben rahmen

Weben Rigid Heddle Knitters Loom

Weben Rahmen Noro

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Zwei neue Schals sind entstanden

Ein neuer Schal aus Austermann Lino, diesmal in Schokobraun:

Ashford Knitters Loom schal

Ashford Knitters Loom schal

Ashford Knitters Loom schal

200 Gramm Lino und Linio color – 26 cm breit, 2,12 lang.

Und ein Schal aus Kundalini vom Schneeschaf - bedauerlich, daß es kein Tast-Internet gibt. Ihr würdet staunen, wie weich der ist!

Ashford Knitters Loom schal

Ashford Knitters Loom schal

Ashford Knitters Loom schal

Ashford Knitters Loom schal

100 Gramm Kundalini – 17 cm breit, 1,52 cm lang. Und bereits vergeben…

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Lena, guck mal

Ich weiß ja nicht, ob ich den hergebe… ;-)

Verwebt wird Kundalini vom Schneeschaf.

Wenn mir nichts mehr dazwischenkommt, bringe ich ihn morgen abend mit.

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Die neue Weavezine ist da

Hier ist die die neue Weavezine – diesmal u.a. zu den Themen “spinning to weave” und dyeing to weave”….

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Dreidimensionales Weben

Dreidimensionales Weben? Ja, genau!

Am Freitag beim Meet-to-knit in Frankfurt bekam ich wirklich tolles Buch zum Geburtstag geschenkt – nochmals 1000 Dank, Mädelz! Und darin ist eine wundervolle Idee, wie man eine Baskenmütze in einem Stück nahtlos weben kann. Und mit ganz einfachen Mitteln. Und natürlich mußte ich das SOFORT ausprobieren:

Man braucht eine quadratische, feste Pappe und gut 100 Gramm Wollreste.

Die Pappe wird auf eine bestimmte Weise gelocht und dann mit einer Baumwollkette (!!!) bespannt.

Dann wird gewebt:

Und zwar auf der Vorder- und auf der Rückseite der Pappe. Nach dem Weben sieht die Vorderseite so

dreidimensionales weben

und die Rückseite so aus:

Dann fuddelt man ganz, ganz vorsichtig und ohne Einsatz einer Schere die Pappe heraus und fertig ist die Baskenmütze:

Von unten sieht sie so aus:

Cool, oder?

Allerdings ist das Ganze viel, viel zeitaufwendiger, als ich zunächst dachte. Weben geht schon schneller, wenn man ein Fach aufmachen kann…

Jedenfalls gefällt sie mir prima!

Wer noch mehr gute Ideen zum Weben sucht, dem sei das Buch “Weave – handmade style” aus dem Murdoch Verlag empfohlen.

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Weben mit handgefärbten Garnen

Während ich noch darüber nachdenke, wie sich wohl handgefärbte Garne beim Weben verhalten, bin ich über diesen interessanten Artikel hier gestoßen, der genau diese Frage aufgreift und einige schöne Demo-Fotos bereithält. Vielleicht interessiert es ja noch jemanden?!

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Der Kleine hat einen großen Bruder

Normalerweise sind jüngere Brüder ja kleiner, aber der hier nicht:

Ashford Rigid Heddle Loom

Da der Gute unbehandelt (also weder lackiert noch geölt oder gewachst) aus seine Kiste kletterte, habe ich jetzt das Vergnügen und schwinge den Pinsel. Die erste Schicht ist drauf, die zweite folgt voraussichtlich heute abend und wenn er groß ist, ist es ein Ashford Rigid Heddle Loom in 80 cm Breite.

Nachdem ich jetzt heraus habe, wie man Schals webt, stehen die nächsten Herausforderungen an – ich will lernen, Kleidung zu weben und ich muß unbedingt Double Weave lernen.

Da “Kleidung weben” ja auch umfaßt, daß frau nähen kann (was so garnicht mein Ding ist *hüstel*, mit dem reinen Weben ist es ja leider nicht getan), werde ich also, bevor ich selbstgewebte Stoffe zerschneide (wovor es mit graust!), erstmal ein wenig mit gekauften Stoffen experimentieren.

Double weave bedeutet, daß man zwei Kämme auf dem Webrahmen installiert hat und damit zwei Ebenen Gewebe übereinander erzeugt, ähnlich einem Doppelbett bei der Strickmaschine. Und je nachdem, ob man dann hin- und her- oder in Runden webt, erhält man wohl entweder einen Schlauch oder ein Gewebe, das doppelt so breit ist wie der Rahmen.

Neugierig? Hier gibt’s mehr Infos.

Ich träume davon, mir eine Kuschel-Decke zu weben, die dann 1,60 breit und 2 Meter lang ist.

Mein Web-Winter wird also spannend.

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Gleich zwei Ketten

habe ich heute aufgezogen:

Rigid Heddle weben Kauni
Einmal auf der Kromski Harfe Kauni EJ, ca. 50 cm breit

Ashford Knitters Loom weben
und einmal Austermann Lino auf dem “Kleinen”.

Da läßt sich das schlechte Wetter ertragen! ;-)

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