Einen Prototyp
für einen Fleece-Socken habe ich gerade genäht:

(oben der Prototyp, unten die bewährte selbstgestrickte Socke…
)
Schnittmuster kostenlos von hier
Eine Google-Bilder-Suche nach “fleece socks” zeigt zahllose Varianten – Punkte, Leo-Look, Kuhflecken – für die Füße gerade richtig…
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Start in die Geschenkeproduktion
So, hetue ist ein fixes Weihnachtsgeschenk entstanden:

Mütze und Halswärmer aus Punktefleece.
Mützenschnitt von hier, der Halswärmer-Schnitt ist selbstgemacht.
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Ist der klein!
Derzeit gibt es bei Audible ein Probeabo, zu dem man einen winzigen MP3-Player dazu bekommt, wenn man das will.
Und der ist echt winzig,verglichen mit meinem Dicken:

So winzig, dass auf die Filzhülle gar keine Kopfhörer-Tasche mehr draufpaßt.

Deswegen bekam der Kopfhörer seine eigene Zaubertasche. Mit einem Kam Snap Druckknopf. Und das Spielerlein gleich noch eine Winz-Tasche mit Umhängegummi, weil der Palyser ja sooo klein ist und keinen Clip hat.

Und für alle die vielen kleinen Taschen braucht man natürlich eine große Tasche. Oder etwa nicht?!
Von den Kam Snaps (englische Herstellerseite) bin jetzt auch ich total begeistert – schon oft habe ich von ihnen gelesen. Aber da alle meine Vorerfahrungen mit Druckknöpfen, die mit Zangen angebracht werden, desaströs (das schreibt sich so?!) waren, habe ich mich zuerst nicht an sie rangetraut. Schwerer Fehler. Sie funktionieren wirklich. Auch bei mir. Und für die Zaubertäschchen sind sie einfach die Ergänzung/Verschlußlösung.
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Laptop sleeve nach dem Zaubertaschen-Prinzip
Mein Notebook wollte ein neues Gewand – soll er haben. Bebor ich ihm aber eines kaufe, probiere ich doch mal, was die eigene Werkstatt so hergibt.
Gefunden habe ich u.a. diese Anleitung, aber irgendwie war mir das alles nix. Kurz nachgedacht, an die Zaubertasche gedacht und los ging’s:

Genau das gleiche Prinzp, nur viiiieeeel größer. Und mit mitgefaßter Gummischnur. Außen ein Rest Tupfen-Stoff, innen ein Rest Fleece.
Ratz-fatz fertig.
Ob mir das an Stoßfestigkeit reicht, muß ich noch überlegen. Aber das Zaubertaschen-Prinzip ist einsame Spitze.
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Zaubertasche rund oder mit nicht-rechtwinkligen Ecken
Gestern habe ich über die Zaubertasche geschrieben : “nur geeignet für eckige Taschen”. Da habe ich die ganze Zeit drüber gegrübelt und es ist natürlich quatsch!
Natürlich kann man nach dem Zaubertaschen-Prinzip auch runde, bauchige, eckige, sternförmige,… Taschen nähen. Heute mußte ich das ganz ratz-fatz in der Mittagspause ausprobieren:

Ich nehme ein DIN-A5 Blatt und falte den unteren Teil nach oben:

Dann falte ich das schon gefaltete Papier nochmal entlang der Vertikalen:

Und schneide meinen Schnitt frei Schnauze zu. Wichtig: Die untere Kante, dort wo später Innen- und Außenstoff zuerst zusammengenäht werden und wo die Wendeöffnung bleibt, sollte nicht zu schmal sein!

Ich schneide mein Schnitt-Teil einmal in Außen- und einmal in Innenstoff zu.
Und dann geht’s weiter wie bei der Zaubertasche:

Zusammennähen, dabei eine Wendeöffnung lassen.
Hochklappen.

Nochmal hochklappen und an den Seiten und oben absteppen, Nahtzugaben zurückschneiden.

Wenden und die Wendeöffnung zusteppen.

Entscheiden, was Außen und was Innen werden soll.

Sooo viele Formen sind möglich!

Wenn ich heute fertig mit Arbeiten bin, nähe ich weiter, ganz bestimmt.
Mein erster Prototyp auf den Fotos oben ist noch nicht ganz perfekt – die Ecken unten muß ich noch runder arbeiten. Aber ich wollte Euch trotzdem schon zeigen, was mein Hirn die letzten Stunden u.a. beschäftigt hat…
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Tolle Anleitung
Meine Experimente mit den gefütterten Täschchen ohne sichtbare Nähte haben neue Nahrung bekommen – dieses Verfahren hier kannte ich noch nicht und finde es klasse! Nur geeignet für eckige Taschen. Auch geeignet für andere als rechteckige oder quadratische Formen und super schnell “zubereitet”. Deswegen heißt es auch Zaubertäschchen. Zu recht.

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Was kann man bei dem Wetter nähen?
Nein, keine Fleecejacke.
En dünner Sommerrock ist entstanden, eine Test-Version nach dem Farbenmix-Schnitt Valeska. Das war Liebe auf den zweiten Blick – irgendwie hat mich Valeska nie angelacht. Kürzlich habe ich aber irgendwo eine ganz tolle gesehen – und mußte den Schnitt auch für mich testen, zunächst mit einem Sonderangebotsstoff.

Länger als im Schnitt vorgesehen vorgesehen, aber so mag ich das. Gefällt und bekommt vielleicht Schwestern
.
Neu auch eine Hülle für meinen “Dicken”, einen MP3-Spieler, den ich vor vielen Jahren gekauft habe und an dem mein Herz hängt.

Entgegen vielen Meinungen habe ich den Dicken unter Windows 7 zum Laufen gebracht. Falls es jemanden interessiert -
Creative Zen NX unter Windows 7:
1) Nur den reinen Harwaretreiber installieren und zwar im Kompatibilitäts-Modus mit Windos XP SP 3 – den Treiber gibt’s hier, die Datei heißt JB3MV2_PCWDRV_GE_2_01_00.

2) Creative Media Source und Nomad Explorer laufen nicht mehr unter Windows 7, auch mit dem WMP 11 oder dem Windows Explorer ist das Gerät nicht zu nutzen. Aber mit der kostenlosen Version von WinAmp geht es. Nicht besonders “sexy”, aber ich kann meinen Dicken weiter nutzen – und das ist mir das Wichtigste.
Dieser Weg mag nicht immer und überall funktionieren, aber bei mir gehts.
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Gute Laune Schals
Ich weiß nicht, wie das Wetter bei Euch ist – hier war es heute grauslig. Kalt und nass. Reicht das als Entschuldigung dafür, daß ich wieder neue Schals produziert habe?
Ein Bommeltuch mußte ich ausprobieren:

Anleitung z.B. von hier, Stickdatei für’s Monster von hier.
Ob das wirklich ein Tuch für mich ist, muß ich erst noch ausprobieren. Ich mag normalerweise nix, was “bamselt”.
Weil ich nichts mag, was “bamselt”, weiß ich, daß ich diese Loop-Schals oft tragen werden – sie sind genau mein Ding!

Eine gute Anleitung dazu gibt’s hier. Für alle, die wie ich mit dem 3D-Vorstellungsvermögen etwas auf Kriegsfuß stehen. Der Schal hat nur eine winzige Wendeöffnung, ansonsten keine sichtbaren Nähte.


Nachdem ich auch das technische Problem mit dem gefütterten Rundschal gelöst habe, kann der nächste Winter kommen! Aber bitte noch nicht so bald…
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Experimente
Wie so oft, wenn es hier im Blog ruhiger zugeht, bin ich am Experimentieren. Zu zeigen gibt es dann oft scheinbar erstmal nicht wirklich was. Aber gerade über solche Experimente lese ich gerne in anderen Blogs – daher hier jetzt meine gesammelten Ergebnisse der letzten beiden Wochen:
Ich bin ja fasziniert von gefütterten und wendbaren Taschen/Beuteln/…, die keine sichtbare Seitennaht haben, egal wierum man sie dreht oder wendet. Das Prinip, das hinter solchen Taschen steckt, habe ich jetzt endlich kapiert und kann selber weiterdenken:

Diese beiden Beutelchen sind auf der Stickmaschine als In-the-Hoop Projekt entstanden. Aus Faulheit. Wenn man so kleine Teile näht, sollte frau relativ exakt arbeiten, damit das hinterher anständig ausschaut. Und wer kann exakter nähen als ich? Meine Stickmaschine!
“In the hoop” bedeutet, daß alle Teile im Rahmen von der Stickmaschine zusammengenäht werden. Lediglich die Wendeöffnung habe ich dann noch mit der Nähmaschine geschlossen. Klappt und ist hoffentlich demnächst “serienreif” – sprich im Shop zu haben. Im Shop

Mit so einem “alten” Knopf sieht das gleich irgendwie mittelalterlich aus, oder?
Nach dem gleichen Prinzip (ich liebe es, wenn ich ein Prinzip erstmal wirklich kapiert habe!) habe ich eine GROSSE Tasche genäht. Erstmalig habe ich dabei Waschleder ausprobiert und einen eher organischen Schnitt entwickelt:

Sieht ganz nett aus, näht sich aber ?!”=$(§$”§= und faßt sich auch nicht sooo toll an. Waschleder ist relativ günstig (ich habe für 1,5 Meter 3 € gezahlt) und ist zu 100% aus Kunstfaser.
Speziell für glatte Stoffe oder Leder gibt es für meine Nähmaschine auch wieder spezielle Füße – ob sich das für mich lohnt, habe ich aber nocht nicht entschieden.
Ebenfalls als In-The-Hoop Projekt sind diese Visitenkartenetuis enstanden – auch hier muß man ganz genau nähen, weil ja die Karten hinterher genau passen sollen – nicht zu strack und nicht zu wabbelig in den Fächern liegen sollen. Und wer kann sowas milimetergenau und ohne Knurren und Murren? Meine Stickmaschine!


Auch die hier sind hoffentlich bald “serienreif”. Die Stickdatei ist jetzt im Shop erhältlich.
Dann habe ich ja schon im Januar angefangen, mit Broschen zu experimentieren, die mit verschiedenen Materialien und Techniken gearbeitet werden. Hier ist mein erstes Ergebnis, das mich noch ganz und garnicht überzeugt (ECKIG ist nicht mein Ding!), das ich aber merkwürdigerweise trage:

Hier ein Rumspiel-Ergebnis, das mir sehr gut gefällt und das wohl als Brosche enden wird:

Merinowolle und Seidenfasern, mit der Nadel gefilzt

Auch das hier kommt meinen Vorstellungen schon näher – blauer Nicky mit Leicesterlocken befilzt und dann mit Perlen bestickt. Das gibt vielleicht den Verschluß für die Tasche aus Waschleder:

Und weil ich jetzt so viele neue Nadeln habe – Perlennadeln, Sticknadel etc – gibt aus meinen geliebten Kaffe Fassett-Stoffen auch gleich noch ein Nadelmäppchen:


Diesmal auf der Maschine genäht, aber über eine In-the-Hoop-Umsetzung denke ich nach.
Und da sind viele, viele Döckchen Stickgarn, die sich verheddern und über die ich kaum einen Überblick habe;

Nach und nach werden sie alle aufgewickelt:

Kreativ sein ist manchmal leichter, wenn man Ordnung hat…
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Polka Dots total
Irgendwie ist war das gestern alles Zufall. Zunächt waren da 1,5 Meter roter Jersey mit weißen Tupfen, der mir nicht wirklich gefällt, weil die Tupfen “aufgestempelt” wirken – die weißen Dots sind tatsächlich erhaben.
Was macht frau aus einem Stoff, den sie nicht mag? Sie erinnert sich an die Großmutter, die in solchen Fällen immer Nachthemden nähte und sagte “nachts haste eh die Augen zu”. So entstand aus dem ungeliebten Tupfen-Jersey also ein Nachthemd, das mir jetzt eigentlich gut gefällt:

Das gute Stück ist insofern eine Premiere, als ich zum ersten Mail einen Schnitt von einem Kleidungsstück abgenommen habe. Bei einem ärmellosen Nachthemd nicht wirklich eine Herausforderung, aber immerhin!
Dann war da dieses nette Täschchen, das ich schon immer mal nähen wollte – und von dem ich vor allem das Prinzip endlich mal kapieren wollte. Keine sichtbare Naht, nur zwei Steppnähte sieht man und wendbar ist sie auch, die Tasche, wenn man davon absieht, daß auf der Innenseite kein Knopf ist.

Anleitung von hier – wirklich gut zu verstehen. Erstmal ein Prototyp aus Punktestoff-Resten, demnächst kommen dann welche aus Kaffe Fassett Stoffen. Hier waren die Polka Dots also zum Üben. Das war eine gute Entscheidung, denn wie Ihr seht, sind die Ecken noch nicht ganz rund. Hätte ich gleich genau gelesen, was in der Anleitung steht, wäre das nicht passiert….
Die beiden Fliegenpilze habe ich heute geschenkt bekommen – komischer Zufall oder? Es sind übrigens ein Salz- und ein Pfeffersteuer (Nebenbei: Hat die zufällig noch jemand und kann mir verraten, wie ich den Deckel geöffnet kriege???)
Und weil’s jetzt wirklich reicht mit den Punkten, hier meine Beute vom letzten Stoffmarkt:

Es geht geringelt weiter!

Knitting Olympics 2006
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