City & Guilds

Ordnung im Schlampermäppchen

Bedingt durch meinen City & Guilds Kurs zeichne ich derzeit wieder mehr und “schleppe” entsprechend auch mehr Stifte mit mir herum. Die brauchen einen vernünftigen Platz. Ein Schlampermäppchen ist ratzfatz genäht, aber die Unordung, die darin entsteht, finde ich doof.

Wie könnte eine Lösung aussehen? Ich weiß nicht,woher ich die Idee habe, irgendwo habe ich diese Lösung gesehen und mußte sie heute sofort testen:

Ein breites Gummiband, doppelt gelegt und in Stiftdicke abgesteppt – fertig.

Bietet Platz für viele Stifte.

Das Ganze läßt sich aufrollen

und dann ins Schlampermäppchen stecken.

Nicht schlecht.

Erste Test-Ergebnisse:

Schwarzes Gummiband wäre besser als das weiße geeiegnet – vor allem für Graphitstifte…

Beim nächsten werde ich nicht ganz sooo dicht steppen – man muss die Stifte ja auch leicht rein und raus bekommen – in meinem Protoyp sitzen die Stifte arg strack.

Das Gummiband, das ich für den Prototyp verwendet habe, war relativ “grobmaschig” – da stößt ein frisch gespitzer Stift schonmal durch. Beim nächsten mal also schwarz und fester.

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Bericht vom City & Guilds Kurs

Mittlerweile habe ich mich zur Hälfte durch mein erstes Modul des City & Guild Kurses im freien Maschiensticken hindurchgearbeitet. Für alle, die neugierig sind, was ich bisher so erlebt habe, mal ein kurzer Bericht:

Insgesamt sind es sechs Kursmodule, durch das erste bin ich jetzt wie gesagt zur Hälfte durch. Am Anfang geht es wie so oft um die Grundlagen – bei uns im Kurs um “Farbe und Linie”.

Wir haben Farben gesammelt und zusammengestellt, wir haben zahllose Farbkreise gemalt,


wir haben viel über das Mischen verschiedener Farben gelernt,

wir haben mit Transferfarben gefärbt,

wir haben Unmengen an Mustern aus geraden Linien gestickt:


wir haben uns mit Impressionismus beschäftigt,

wir haben uns mit Material beschäftigt – Stoffe ausprobiert, Garne ausprobiert, Vliese ausprobiert,

Ich hatte Spaß, habe mir bisweilen die Haare gerauft, neue Funktionen an meiner Maschine kennengelernt – lange Rede, kurzer Sinn: Ein toller Kurs. Viel Arbeit.

Im nächsten Abschnitt erarbeite ich mein erstes “Prüfungsstück”! Ich werde berichten.

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Geradeaus sticken

kann ich jetzt… ;-)

In meinem City & Guilds Kurs sticken wir jede Menge “Samples”, Probestücke. Hier seht Ihr nur eine Auswahl.

Der Kurs setzt nicht viel Vorwissen voraus, das Tempo zieht aber (bald) ziemlich an.

Zeit muss man mitbringen und die Bereitschaft, jede Menge Probestücke zu sticken. Nicht jedes Probestück ist wirklich spannend, aber jedes ist eine Erfharung mehr.

Ich bin total begeistert vom Kurs – er verlangt mir einiges an Disziplin ab, die ich alleine nicht aufbringen würde und er heizt meine Kreativität kräftig an.

Neben den Probestücken betrachten wir Werke anderer Künstler (nicht nur Textil-Künstler), wir arbeiten zum Thema Farblehre, halten alle unsere Ideen in Skizzenbüchern fest, entwickelnneue Ideen, probieren neue Techniken (naja, bald jedenfalls…) – einfach toll.

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Erste Erfahrungen mit dem City & Guilds Kurs

Mittlerweile liegt die ersten 10 Tage City & Guild Kurs hinter mir.
Der Kurs als solches ist in Module aufgeteilt und die widerum in Kapitel. Ich habe jetzt das erste Kapitel des ersten Moduls nahezu abgeschlossen.

Am Anfang geht es wie meist um Grundsätzliches, um das “Einrichten” im Kurs, um erste Vorübungen usf. Neu für mich waren in diesem ersten Kapitel “transfer paints” – “Bügelfarben” auf Deutsch.

Das sind wasserlösliche Textilfarben für synthetische Stoffe, die zunächst auf ein Stück Fotokopierpaper aufgetragen und dann nach dem Trocknen auf Stoffe aufgebügelt werden.

So sah mein allererstes Papier aus – ich hatte noch keine Ahnung, wie sich die Farben verhalten:

So sah der erste “Zug” aus – also das erste Abbügeln:

Ich mußte erst lernen, wie laaaange man da bügeln muss. Schön finde ich hier schon das Auslaufen des Grüns ins Blau.

Hier der zweite Zug – diesmal auf Pannesamt.


Man kann die Farbe auch Stempeln oder Tropfen.

Insgesamt sind mir persönlich die Farben viel zu grell – aber da da ja jetzt noch drüber gestickt wird, wird da vielleicht noch was draus. Beim Spinnen ist es ja auch so – grelle Fasern geben schön-bunte Ergebnisse, gedämpfte Farben ergeben “schlammigen Waldweg an nassem Novembermorgen” – ich werde berichten.

Synthetische Stoffe sind nicht so mein Ding – auch hier muss ich nochmal schauen. Das Prinzip der Bügelfarben an sich ist aber lustig.

Man kann diese Farben wohl übrigens auch für Naturfaser-Stoffe verwenden, muss dann wohl aber noch ein “Spezialmittel” zumischen. Nicht so mein Ding.

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City & Guild Kurs

Nachdem mir das vergangene Jahr nicht viel Zeit zum Faserfimmeln lies, will ich das dieses Jahr ändern und mir bewußt wieder Zeit nehmen. Ein Kurs scheint mir da eine gute Lösung zu sein. Gestern habe ich daher einen City & Guild Kurs zum Thema “Freies Maschinesticken” begonnen.

Beim freien Maschinesticken geht es um das Sticken mit der Nähmaschine (und nicht der Stickmaschine!). Ein klitze-kleines Bisschen was in der Richtung habe ich bereits gemacht:

City & Guild ist eine Organisation in England, die weltweit berufliche Qualifikationen anbietet.

The City and Guilds of London Institute (City & Guilds) is a leading United Kingdom vocational education organisation. City & Guilds offers more than 500 qualifications over the whole range of industry sectors through 8500 colleges and training providers in 81 countries worldwide. Two million people every year start City & Guilds qualifications, which span all levels from basic skills to the highest standards of professional achievement(Honours,Master and Doctorate levels equivalent).
Quelle: Wikipedia

Ich bin seeehhhr gespannt, wie das alles wird. Ich werde auf jeden Fall hier berichten!

 

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