Alles fing damit an, dass Stoff, den ich bestellt hatte, nicht pünktlich geliefert werden konnte.

Als kleine Entschuldigung bekam ich ca. einen halben Meter grünes Monsterfell geschenkt:

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Was nur stelle ich damit an?

Das einzige,was mir in den Sinn kam, war eine monstermäßige Tasche. Die dann natürlich nach dem Zaubertaschen-Prinzip (mehr dazu hier und hier und hier).

Ich habe viel gelernt dabei – um es positiv zu formulieren. Ich könnte auch sagen, ich hatte eine steile Lernkurve… 😉

Also erstmal: Zwei Zaubertaschenteile, die passend zugeschnitten sind, passen nach dem Falten nicht aufeinander, wenn der eine Stoff monstermäßig dick ist:

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Das muss wohl so sein, weil nach dem Nähen und Wenden passt es dann natürlich.

Zweitens: ich liebe meinen Walking Foot (wie heißt das Kerlchen auf Deutsch? Obertransportfuss??)

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Monsterfell ist damit viel leichter zu verarbeiten.

Und: Die Augen des Monsters sind aus Stickschaum – überhaupt keine gute Idee! Auch das habe ich nun gelernt. Stickschaum ist das erste Material, das ich je auf der Nähmaschine verarbeitet habe, dass sich OHNE Walkingfoot überhaupt gar garnicht nähen lies. Die Maschine transportiert Stickschaum auf Monsterfell einfach nicht. Punkt. Mit dem Walkingfoot dann schon 🙂

So sind die Augen des Monster nun ein bißchen verkruschelt. Aber bei einem Monster darf das sein, oder?

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Innen ist es mit Tupfenstoff gefüttert:

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Von der Größe her ist es gut DIN A4 – prima also als Notentasche!

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Jetzt habe ich noch mal einen halben halben Meter Monsterfell übrig. Was soll ich daraus machen? Jemand eine Idee für mich?