Zaubertasche mal anders
Prairie points kennen viele von Euch sicherlich vom Quilten. Oft sieht man sie am Rand eines Quilts.
Ich habe sie jetzt mal etwas anders eingesetzt – angeregt durch ihre dreieckige Form habe ich zu einer dreieckigen Klappe für eine Zaubertasche verarbeitet:
Hier nochmal im Detail:
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Stoffmalkreiden im Test
Vor einigen Jahren hatte ich einmal Stoffmalkreiden getestet – und war garnicht begeistert. Verwaschene Farben, geringe Lichtechtheit, geringe Waschfestigkeit.
Kürzlich bin ich auf die Stoffmalkreiden von Pentel gestoßen und da ich mit anderen Produkten dieses Herstellers sehr zufrieden bin, habe ich ganze 5,25 Euro in eine Kiste Kreiden und einen “Gel Roller for Fabric” (inkl. Porto) investiert.
In der Mittagspause heute habe ich schnell einen Ratz-Fatz-Ersten-Eindruck-Test gemacht:
Auf Samt ergeben sich nette Aquarell-Effekte – das schwarze ist der Gel-Roller, den ich auch unbedingt probieren mußt – er ist echt cool!
Auf Nessel sieht man deutlich die “Spuren” der Kreiden, da muss ich noch experimentieren.
Hier auf den gebügelten Samples sind die Farben sehr viel matter als direkt nach dem Farbauftrag.
Alles in allem eine spannende Sache, besonders, wenn man mal schnell was braucht.
Die Kreiden gibt’s günstig bei Amazon hier – sucht Euch ggf. den günstigesten Versender aus!
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Spaß mit Couching
“Couching” ist eine Technik, für die ich keinen rechten deutschen Begriff kenne – der “Couching Foot” für die Maschine ist auf Deutsch der “Schnuraufnähfuß”, also sollte die Überschrift zu diesem Posting vielleicht lauten “Spaß mit Schnur-Aufnähen”…
So sieht er aus, der Couching-Fuß:

Hinten läuft ganz normaler Nähfaden durch die Nadel, vorne läuft eine Schnur durch, die dann mit Geradstich festgesteppt wird. Und das funktioniert. Gut sogar!
Man kann den Stoff frei bewegen, die Schnur wird immer erfaßt.
Hier mein erstes Sample (grrr – “Muster” natürlich, ich lerne das Ganze ja auf Englisch und bei manchen Begriffen finde ich die englischen irgendwie passender):
Couching kombiniert mit Maschinen- und Handstichen.
Gestern dann habe ich mir nette Garne ausgesucht – Couching ist prima geeignet, um Wollreste vom Stricken oder Weben zu verwenden:
Ich habe mir irgendwann angewöhnt, meine Stickgarne auf Kärtchen zu wickeln – da fällt die Übersicht leichter. Mittlerweile landet auch jeder Strickgarnrest auf einer Karte…
Das fertige Sample habe ich auf einen Keilrahmen montiert – einfach, um einmal auszuprobieren, ob das geht. Und zum anderen, weil ich derzeit so viele Samples sticke, dass ich das Gefühl habe, man sollte mit ihnen auch mal etwas Anständiges anstellen, sie nicht nur in eine Ikea-Kiste zu packen oder ins Skizzenbuch zu kleben.
So montiert sieht ein simples Sample gleich nach was aus…
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Lace-Test
Vorgestern habe ich testweise ein kleines Lace-Körbchen im freien Maschiensticken gearbeitet.
Pailetten zwischen zwei Lagen wasserlöslichem Vlies – mit Zickzack-Stich kreuz- und quer darüber gestickt.
So sah es vor dem Sticken aus.
Und so danach:
Ich wollte ausprobieren, ob das Ganze standfest bleibt – tut es!
Dazu wird das wasserlösliche Vlies nicht ganz herausgewaschen – das Werkstück bleibt nach dem “Auswaschen” absichtlich seifig und klebrig. Fühlt sich eklig und schleimig an – das trocknende Restvlies aber verleiht die notwendige Stabilität.













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