Meine erste gefütterte Wende-Weste
Hmpf. Wenn man eine Weste füttert, so gibt es einen Trick, wie man das tun kann, ohne das irgendwo offene Nähte zu sehen sind – es entsteht also eine Wendeweste, die man von beiden Seiten tragen kann.
Mein 3D-Vorstellungsvermögen war nicht groß genug, um mir das theoretisch vorstellen zu können, also habe ich es ausprobiert, bin einfach Schritt für Schritt der Anleitung gefolgt. Genäht habe ich Kwik Sew 3557.

Das mit dem Füttern hat auch prima funktioniert, ich habe es jetzt verstanden und kann es sicherlich an einer anderen Weste wiederholen.

Allerdings habe ich diesen Westenschnitt ausgewählt, weil er schnörkellos ist – ohne Abnäher, ohne Teilungsnähte, ohne Zipfel, ohne Schnickschnack. Genau so, wie ich mir das für eine Weste aus selbstgewebten Stoffen vorstelle.
Und weil durch die Fütterung alle “Spuren” der Stickerei zwischen Ober-und Unterstoff verwschwinden.

Und was soll ich sagen? Auch das hat funktioniert.
Aber (und jetzt kommt das Aber) eine Weste ohne Abnäher aus nur drei geraden Teilen ist eine Weste ohne Abnäher aus nur drei geraden Teilen. Und die beult dann ein wenig unter den Armen, wenn man sie aus Wollstoff mit Futter näht (wenn man ganz genau hinschaut, sieht man das sogar bei dem Modell auf dem Schnittmuster-Umschlag…) – da wären Abäher und/oder Teilungsnähte vorne und hinten schon von Vorteil. Hmpf.

Vielleicht probiere ich als nächstes Pellworm ohen Ärmel?
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Neues Freitags-Freebie
Das neue Freitags-Freebie ist online – diese Woche ist es ein österlicher Tulpenstrauß als Redwork:
Neu sind in dieser Woche u.a. folgende Stickmuster
sowie ein Heftrahmen in der Größe 14 x 20 als Freebie.
Und für den Fall, daß außer mir noch jemand an seiner Fähigkeit gezweifelt hat, Redwork mir Embird zu digitalisieren – mit der aktuellen Version 10 von Embird Studio geht’s ohne Probleme… Manchmal sitzt das Problem nicht vor dem Rechner!
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Einer von DIESEN Tagen
Ihr kennt sie bestimmt auch, DIESE Tage, wo einfach alles schief geht!
Heute morgen bin ich als erstes, noch barfuß, über den Hunde-Wassernapf gestolpert, der da stand, wo er seit Jahren steht, der nach unserem Zusammenstoß natürlich leer und die Umgebung drumrum natürlich nass war. Und so ging es irgendwie den ganzen Tag weiter. Aber die Einzelheiten erspare ich Euch.
Jedenfalls kam mir eben die Eingebung, daß ich ja, quasi zur Entspannung und Ablenkung, etwas Faserfimmeliges tun könnte. Der Schnitt für diese Weste liegt schon lange hier, der Stoff auch – also warum nicht eben den Schnitt abpausen?
Im dritten Anlauf gelang es mir, ein Pauspapier über den Schnitt zu legen, das ihn tatsächlich auch komplett abdeckt; das eine der exakt zwei Schnitt-Teile habe ich dann auch erfolgreich abgepaust und drauf notiert, daß ich es zweimal aus Stoff und zweimal aus Futter zuschneiden muß. Irgendwie waren das zuviele Zweien für mich heute. Jedenfalls habe ich dann sorgsam das Vorderteil erneut durchgepaust und mich sehr lange gewundert, daß das Rückenteil nicht wie ein solches aussieht…

Lange Rede, kurzer Sinn: ZUGESCHNITTEN wird das Ganze erst morgen, wenn ich hoffentlich wieder klarer bin.
Daraus werden soll eine bestickte Weste – meine erste, die komplett gefüttert ist. Dafür gibt es einen bestimmten Trick – ich werde berichten. Wenn das Ganze klappt, bin ich wieder einen entscheidenden Schritt näher an der ersten Weste aus sebstgewebtem Stoff.
Jetzt ziehe ich mich aber sicherheitshalber für den Rest des Tages aus dem Verkehr.
Den Schneiderkreide-Fallminen-Stift auf dem Foto hat übrigens der Nikolaus gebracht, nachdem ich beinahte täglich über meine ewig krümelnde und zerfallende Schneiderkreide geschimpft habe – sie sind einfach nur super toll.
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Total verknallt ins Monster
Das Monster hat es mir angetan. Und zu allem Elend bin ich letzte Woche auch noch über Fleece-Jacken für 4,50 € gestolpert.
Was glaubt Ihr, was aus der Verknüpfung dieser beiden Tatsachen resultiert?

Die Jacke hat einen dieser Riesen-Kragen (ein Monster-Kragen sozusagen
), die man jetzt an vielen Fleecejacken sieht. Beinahe hätte ich den einen Zipfel davon beim Sticken mit “angenäht”. Ist aber nochmal gut gegangen!
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Beutelschneiderei
Ich liebe Beutel – und nähe sie derzeit irgendwie ständig. Viele Stickmuster-Tests enden als Beutel. Hmpf. Schon jetzt habe ich rechnerisch für jedes WIP einen eigenen stylischen Beutel =:-O.
Hier sind die zweite Neuen:

Das Maple Leaf ist das heutige Freitags-Freebie, das Monster habe ich ja gestern schon vorgestellt.
Und jetzt begebe ich mich auf die Wettkampfstrecke – WIPs Dancing ist angesagt. Das Rückenteil ist fertig, das Vorderteil wird vielleicht heute noch fertig…
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“Sie arbeiten zu lustbetont”
war einer der Standard-Sprüche unserer Französischlehrerin, der uns als Teenager zum Schmunzeln brachte.
Aber genau das trifft nun auf mich zu. Entstehen sollte ein Osterhase, herausgekommen ist der hier:
Und in der Maschine sieht das dann so aus:

Cool, oder? Ein friedliebendes Monster! Vereinen wir nicht alle Gegensätze in uns?
Im Shop gibt’s jetzt eine neue Kategorie – Monster!
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Olympic red mittens
Man sieht sie bei jeder Olympia-Übertragung und das ist kein Wunder – sie sind eine tolle Idee und als günstiges Olympia-Souvenir konzipiert, die “olympic red mittens”. Für 10 $ zu haben und derzeit ausverkauft!

Foto: HBC Media Center
Foto: picapp
Grund genug, daß das Freitags-Freebie im Stickmuster-Shop diese Woche ein Maple Leaf ist, oder?
Derzeit am Teststicken, ab morgen im Shop.
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WIPs Dancing
ist meine Disziplin bei den Ravelympics. Ich habe mir vorgenommen, meinen Notre-Dame-de-Grace fertigzustricken. Und das ging bei der Eröffnungsfeier erstmal mit Ribbeln los, weil ich zuerst einen Fehler ausmerzen mußte. Nun gut.
Das Rückenteil ist schon lange fertig,

(das Foto ist schief gemacht und dann gedreht, das Rückenteil ist gerade…)
einen Knopf habe ich auch schon

und lange genug liegt das UFO auch schon.
Also ran an den Speck.
Viele von Euch kennen ja Karlchen, meine Top-Down-Mützen-Anleitung. Suzanne hat sie jetzt in Double-Knit mit Piratenkopf gestrickt (Ravelry Link) – cool, was aus meiner Anleitung so alles werden kann.
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Google-Doodle heute
Habt Ihr das Google-Doodle heute schon gesehen? Schon toll, daß wir extra zu den Knitting Olympics ein eigenes Doodle bekommen, oder?
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Den Osterhasen anlocken
Ich persönlich habe genug Winter gehabt, von mir aus kann der Frühling kommen. Da das vielleicht etwas schneller geht, wenn man den Osterhasen anlockt, gibt es diese Woche eine Möhre als Freitags-Freebie:
Ansonsten gab es diese Woche zwei weitere Valentinstags-Herzen, einen weiteren Hausfrauen-Sinnspruch, einige weitere Applikationsbuchstaben und einen rasenden Osterhasen, der zu schnell war, um ins Mosaik zu passen
Der Gute ist derzeit mit Frühsticker-Rabatt zu haben – genauso wie sein Kollege und ein Kleeblatt zu Sankt Patrick.











Knitting Olympics 2006
Ravelympics 2010
Team Wales
Tour de Fleece