Angstgegner besiegt
Kennt Ihr die Schein-Riesen bei Jim Knopf? Die sind nur groß, solange man weit weg ist; je näher man kommt, desto kleiner werden sie.
So ähnlich ging es mit mit meiner ersten Pellworm-Jacke (das ist ein Jacken-Schnitt von Farbenmix). EWIG habe ich sie vor mir her geschoben, weniger wegen des Reißverschlußes, sondern wegen der vielen Einzelteile – das Rückenteil setzt sich aus vier Teilen zusammen, jedes Vorderteil aus dreien, jeder Ärmel aus zweien. *Grusel* Das mir, die ich doch nie mehr als Tischdecken, Sofakissen, Gardinen und Flatterröcke nähen wollte!

Lange Rede kurzer Sinn: Es hat geklappt. Die Jacke sitzt perfekt (wieso nur kann ich einen Schnitt von Farbenmix nähen, ohne ihn zu ändern (und ohne ihn inzwischen kaum noch zu prüfen *rotwerd*) und bei gekauften Sachen ist das immer ein Drama mit der Paßform?), sie hat sicherlich hie und da noch kleinere Abzüge in der B-Note, aber das Wichtigste: Der Scheinriese ist besiegt.

So bunt ist sie in erster Linie, damit ich nicht auf den Gedanken komme, sie zu besticken – das hätte wieder Ausflüchte vorm Nähen zugelassen. Ich hätte ja erst noch den Ärmel besticken und überhaupt.
Irgendwann aber will ich diesen Schnitt aus einem Wollstoff, den ich selbst bestickt habe. Jawoll!
Fertig geworden ist gestern schon diese Ratz-Fatz-Mütze mit dem netten Rentier:


(Das Avalon-Vlies ist noch nicht ausgewaschen, deswegen sieht das noch ein bißchen komisch aus)
Euch allen einen schönen Rest-Sonntag!
Neugierig auf mehr?
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Ich würd’ schon gerne – aber die Zeit…. Mal schauen.

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