Dreidimensionales Weben
Dreidimensionales Weben? Ja, genau!
Am Freitag beim Meet-to-knit in Frankfurt bekam ich wirklich tolles Buch zum Geburtstag geschenkt – nochmals 1000 Dank, Mädelz! Und darin ist eine wundervolle Idee, wie man eine Baskenmütze in einem Stück nahtlos weben kann. Und mit ganz einfachen Mitteln. Und natürlich mußte ich das SOFORT ausprobieren:
Man braucht eine quadratische, feste Pappe und gut 100 Gramm Wollreste.

Die Pappe wird auf eine bestimmte Weise gelocht und dann mit einer Baumwollkette (!!!) bespannt.
Dann wird gewebt:

Und zwar auf der Vorder- und auf der Rückseite der Pappe. Nach dem Weben sieht die Vorderseite so

und die Rückseite so aus:

Dann fuddelt man ganz, ganz vorsichtig und ohne Einsatz einer Schere die Pappe heraus und fertig ist die Baskenmütze:

Von unten sieht sie so aus:

Cool, oder?
Allerdings ist das Ganze viel, viel zeitaufwendiger, als ich zunächst dachte. Weben geht schon schneller, wenn man ein Fach aufmachen kann…
Jedenfalls gefällt sie mir prima!
Wer noch mehr gute Ideen zum Weben sucht, dem sei das Buch “Weave – handmade style” aus dem Murdoch Verlag empfohlen.
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Weben mit handgefärbten Garnen
Während ich noch darüber nachdenke, wie sich wohl handgefärbte Garne beim Weben verhalten, bin ich über diesen interessanten Artikel hier gestoßen, der genau diese Frage aufgreift und einige schöne Demo-Fotos bereithält. Vielleicht interessiert es ja noch jemanden?!
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Wenn man die Schafe persönlich kennt
ist das Spinnen doppelt so schön. Gerade habe ich Wolle von Fuchsschafen auf dem Rädchen, die ich persönlich kennenlernen durfte.

Und so sehen sie aus, die freundlichen Woll-Lieferanten:

© hofschlaeger / PIXELIO
Wunderschöne Schafe, oder? Und jetzt habe ich die unterschiedlichen Brauntöne ihres Vlieses auf meinen Spulen..
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Hah
Ich kann etwas nähen, was eine Schwierigkeitsstufe über Gardinen, Tischdecken und Sommer-Flatterröcken liegt – einen Fleccepulli mit Rollkragenpullover:

Das Schnittmuster ist von Kwiksew (Pattern # 3262) und z.B. bei Amazon zu bekommen.
Ich fand, daß “Kwiksew” genau nach dem klang, was ich suchte. Und was soll ich sagen? Ruckzuck genäht, der Pulli paßt und gefällt. Allerdings glaube ich, daß die Farbigkeit des Fleeces meine allwinterliche Reaktion auf das trübe Wetter ist. Ob ICH wirklich tagtäglich farbstark genug für diesen Pulli bin – mal schauen…
Aber der Stoff war im Angebot und so habe ich trotz allem ein gutes Gefühl.
Beim nächsten Pulli würde ich eine Winzigkeit anders machen (die Naht des Kragens früher schließen), aber ich bin rundum zufrieden. Dafür, daß an mir wahrlich keine Schneiderin verloren gegangen ist, kann sich der Pulli sehen lassen.
Aber selbst bei Angebots-Fleece habe ich Probleme, in den Stoff zu schneiden. Wie wird das dann erst beim eigenen Gewebe???
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Danke
Danke für all Eure lieben Wünsche zu meinem Geburtstag! Ich habe mich sehr darüber gefreut!
Zur Feier des Tages haben wir einen langen Herbstnebelspaziergang gemacht – Rasmus (unser Hund) ist jetzt naß, durchgefroren und döst zufrieden vor dem Kamin – es war also ein voller Erfolg
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Ist der groß
Gute Güte – ist ein 80 cm breiter Webrahmen mit Standfuß riesig!
Hmph. Ich glaube, ich muß anbauen. Ein Wintergarten wäre nett…
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Der Kleine hat einen großen Bruder
Normalerweise sind jüngere Brüder ja kleiner, aber der hier nicht:

Da der Gute unbehandelt (also weder lackiert noch geölt oder gewachst) aus seine Kiste kletterte, habe ich jetzt das Vergnügen und schwinge den Pinsel. Die erste Schicht ist drauf, die zweite folgt voraussichtlich heute abend und wenn er groß ist, ist es ein Ashford Rigid Heddle Loom in 80 cm Breite.
Nachdem ich jetzt heraus habe, wie man Schals webt, stehen die nächsten Herausforderungen an – ich will lernen, Kleidung zu weben und ich muß unbedingt Double Weave lernen.
Da “Kleidung weben” ja auch umfaßt, daß frau nähen kann (was so garnicht mein Ding ist *hüstel*, mit dem reinen Weben ist es ja leider nicht getan), werde ich also, bevor ich selbstgewebte Stoffe zerschneide (wovor es mit graust!), erstmal ein wenig mit gekauften Stoffen experimentieren.
Double weave bedeutet, daß man zwei Kämme auf dem Webrahmen installiert hat und damit zwei Ebenen Gewebe übereinander erzeugt, ähnlich einem Doppelbett bei der Strickmaschine. Und je nachdem, ob man dann hin- und her- oder in Runden webt, erhält man wohl entweder einen Schlauch oder ein Gewebe, das doppelt so breit ist wie der Rahmen.
Neugierig? Hier gibt’s mehr Infos.
Ich träume davon, mir eine Kuschel-Decke zu weben, die dann 1,60 breit und 2 Meter lang ist.
Mein Web-Winter wird also spannend.
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Unterwegs auf dem Rentier-Trip
oder: Noch ‘ne nette Geschenkidee gesucht?
Gerade surfe ich durch’s Netz auf der Suche nach guten Ideen, da fand ich die Rentier-Börse so schön, daß ich sie Euch nicht vorenthalten möchte.
Hier der Blog-Eintrag mit Bild und hier die kostenlose Anleitung als pdf.
Cool, oder?
Noch mehr Ideen gesucht? Anleitungen für Türkränze mit Rentieren gibt es zum Beispiel hier und hier.
Einen Tür-Hänger findet Ihr hier (Bild) und Schnitt.
Hätte ich gestern abend die Doku über Rentierhirten besser nicht geguckt?!
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Ein neues Outfit
hat mein Blog bekommen. Meine alte WordPress-Installation war hoffnungslos überfällig und so habe ich meinem Blog neben einem gründlichen Update im Hitnergrund auch gleich ein neues Outfit verpaßt – mit der neuen Version habe ich so viele neue Möglichkeiten, da brauche ich auch ein Template, das da mitmacht.
Ich hoffe, es gefällt Euch.
Einige Schönheitskorrekturen stehen noch aus, folgen aber in den nächsten Tagen.
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Gleich zwei Ketten
habe ich heute aufgezogen:

Einmal auf der Kromski Harfe Kauni EJ, ca. 50 cm breit

und einmal Austermann Lino auf dem “Kleinen”.
Da läßt sich das schlechte Wetter ertragen!


Knitting Olympics 2006
Ravelympics 2010
Team Wales
Tour de Fleece