Monats-Archive: März 2007

Noch eine Rasmus-Geschichte

gefällig?

Seitdem er denken kann, war Rasmus’ Frauchen montags abends zum Musizieren im Nachbarort. Sie nahm irgendwann das Auto, fuhr ‘rüber, musizierte und pünktlich um viertel vor zehn machten sich Herr und Hund zu Fuß auf den Weg in den Nachbarort, erledigten so ihr Abend-Gassi, holten Frauchen ab und fuhren alle zusammen im Auto zurück.

Rasmus fand das klasse. Alle Musikanten kannten ihn von klein auf, begrüßten ihn herzlich, kraulten ihm den Bauch oder die Ohren, sprachen nett mit ihm.

Irgendwann wußte er von alleine, wann es viertel vor zehn war. Und irgendwann wußte er irgendwie auch, wann es Montag war.

Und irgendwann dann fiel der Montag auf einen Feiertag – nix mit Frauchen und Musizieren. Aber pünktlich um viertel vor zehn geht Ramus zu seinem Herrchen und schubst ihn – Los, komm, zieh’ die Schuhe an, wir holen Frauchen ab!

Der schüttelt verwundert den Kopf und erinnert daran, daß Frauchen direkt neben dem Hund im Sessel säße.

Rasmus schubst aber weiter. Montags abends wird Frauchen abgeholt. Basta!

Und neuerdings (hmpf – seit über einem Jahr) ist Frauchen freitags zum Stricktreff in Frankfurt – so wie heute.

Und so besteht Rasmus neuerdings auch freitags abends darauf, Frauchen abzuholen. Daß sie nicht im Nachbarort ist – spielt keine Rolle. Daß sie nicht um viertel vor zehn abgeholt werden will – spielt keine Rolle. Herrchen wird geschubst und aufgefordert, jetzt aber endlich die Schuhe anzuziehen.

Die sich daran anschließende Diskussion kriege ich ja nicht live mit, aber sie muß nach den Berichten meines Mannes ziemlich zäh sein. Gehen die beiden dann Gassi, will Rasmus schnurstracks in den Nachbarort laufen – und Herrchen die Standard-Abendgassi-Tour einschlagen. Und das sind natürlich zwei verschiedene Richtungen…

Rasmus Welt ist erst wieder in Ordnung, wenn ich nach Haus komme – dann kann er auch endlich sein Abendessen verspeisen.

Er hat halt doch ein Gewohnheitstier in der Ahnenreihe, oder??

Trotz allem aber freue ich mich auf’s meet-to-knit heute abend!

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Mal eben was technisches für alle WordPress-Nutzer

Auf den Seiten von WordPress gibts jetzt auch ein Verzeichnis für Plugins.

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Ein laaaaanges Fortschrittsfoto

habe ich heute zu bieten von dem “Intertwined Cables Scarf”:

Ich hoffe, daß er sich an den Seiten nach dem Waschen und Spannen nicht mehr so rollt.

Außerdem überlege ich, wie lange ich den Mittelteil stricken soll. 35 cm wie in der Anleitung sind mir glaube ich zu kurz.

Hat zufällig schonmal jemand diesen Schal gestrickt UND getragen?

Ich unterscheide für mich übrigens zwischen wärmenden und schmückenden Schals. Wärmende erfüllen die Aufgabe, meinen Hals warm zu halten. Schmückende sind einfach nur schön. Die Betonung liegt dabei auf “nur”.
Ob der hier ein schmückender Schal wird??

Hier ist jetzt zwar noch Platz für Text, ich will aber noch ein Bild zeigen, das kommt dann, wenn der Schal zuende ist ;)
Auf dem zweiten Bild ist so ein noch nie gesehenes Nupsi, das sich an meinem zum Notebook mitglieferten Rucksack befindet.

Hat irgendjemand eine Ahnung, für was das gut ist? Ich sehe diese Nupsis derzeit an vielen Taschen, aber alle Träger, die ich bisher befragt habe, meinen, der Nupsi sei zu nichts gut. Hmpf.

Weiß es jemand von Euch besser?

Das hier nämlich:

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Rasmus Schmusesocke, mein Anti-Stress-Hund

Alle, die hier öfter lesen, kennen bestimmt schon Rasmus, meinen vierbeinigen Freund aus dem Tierheim.

Da er gerade eine neue Macke etabiert, hier mal eben die Anekdote dazu:

Rasmus ist ein Mischlingshund aus einem spanischen Tierheim – und eine Handaufzucht. Das wußte ich von Anfang an, dachte mir aber nix dabei (irgendwann las ich, daß ein Gorilla, der mit der Flasche großgezogen wurde, der Meinung war, seine Braut müßte blond sein und einzig der blonden Pflegerin beharrliche und sehr zudringliche Avancen machte – da wurde ich nachdenklich).

Irgendwie aber ist Rasmus dichter dran an uns Menschen als alle seine Vorgänger. Und so etabliert er das, was ich Macken nenne.

Das letzte Beispiel: Um die Kaffeezeit kocht einer bei uns Kaffe und fragt laut, wer noch einen will. Kommt als Antwort ein Ja, folgt meist die Frage “Möchtest Du auch einen Keks dazu?” KEKS ist eines der Worte, die Rasmus aus dem dicksten Redeschwal herausfiltert. Und schon sitzt er vor dem Fragenden, lächelt von einem Ohr bis zum anderen und nickt – ja, ER möchte bitte einen Keks haben. Daß er nicht gefragt war – das kann garnicht sein.

Mittlerweile sitzt er schon grinsend und nickend da, wenn die Kaffeemaschine anspringt. Hhm. Wer erzieht hier wen?

Seine neue Macke ist dafür zu sorgen, daß Frauchen Feuer macht. Nach Feierabend macht bei uns jemand Feuer im Kaminofen im Wohnzimmer (jedenfalls noch, es wird ja Frühling). Wenn Frauchen das macht, kniet sie sich vor den Ofen, setzt das Feuer auf, zündet es an und bleibt dann noch solange davor hocken, bis es ordentlich zieht. Das widerum findet Rasmus Klasse. Er setzt sich auf meinen Schoß und läßt sich den Pelz kraulen.

Und jetzt kommt die Macke: Bis letzte Woche hat er gejammert, wenn Herchen das Feuer aufsetzte und dann wegging – keiner kraulte ihn. Seit heute beschließt Rasmus, wann Feierabend ist und sitzt jammernd neben Frauchens Schreibtisch. Die denkt dann, oh nee, der muß mal raus, das paßt jetzt aber garnicht, ich will noch schnell was fertig machen. Aber nee, unser pelziger Freund ist bloß der Meinung, es sei Zeit für den Feierabend, der natürlich mit einer Kraul-Session vor dem Kamin beginnt (und die ist natürlich erfolgt, sonst könnte ich jetzt nicht wieder am Computer sitzen).

Wenn jeder den Hund hat, den er verdient – was habe ich dann getan????

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Es ist angewebt

Heute endlich kam es an, das Paket mit der Harfe:

Drin war wie vermutet ein echter Bastelsatz:

Der Zettel, den Ihr oben im Deckel liegen seht, ist übrigens die komplette Zusammenbauanleitung – vollig sprachfrei :roll:

Da ich nach den Berichten der anderen Kromski-Kunden so etwas geahnt hatte, hatte ich im Netz Anleitungen heruntergeladen (zum Zusammenbau, zur Bedienung).

Das war auch wirklich notwendig. Besonders erhellend waren z.B. die Passagen “numbers on the loom may not correspond with the locations as shown on the picture” oder auch “these beams look alike but they are different”. :idea:

*Örrgs* Irgendwann war es dann geschafft – mein Mann besteht an dieser Stelle auf lobender Erwähnung! Also: Ohne ihn hätte es viiiel länger gedauert!

Nur nebenbei: Wer seine Harfe in den USA kauft, erhält meist ein kostenloses Video zum Zusammenbau und der Bedienung dazu.

Hmpf.

Die Kette habe ich dann nach dieser Anleitung gemanaged. Das eigentliche Aufbäumen der Kette, das immer mein persönliches Trauma war, war ein Kinderspiel. Aufgebäumt und fertig. Cool!

Optisch ist die Harfe einfach klasse! Detailfotos folgen, jetzt ist es schon arg dunkel. Ob wir Freunde werden – mal schauen.

Jedenfalls ist mein absoluter Alptraum – die KETTE – erstmalig bewältigt. :D

Die Harfe ergibt übrigens auf den Bauch gedreht einen Schärrahmen. Das war einer der Gründe, mich für die Harfe zu entscheiden. Daß man sie mit aufgezogener Kette zusammenklappen kann (- und dann nach Katalonien mitnehmen kann…), war ein weiteres. Allerdings habe ich noch keine Anleitung gefunden, wie man das gute Stück zusammenklappt. Aber vielleicht funktioniert es ja genauso wie beim Knitters Loom – der ist ja im Netz anständig dokumentiert…

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Eigentlich wollte ich filzen

an diesem Wochenende. Aber ich Dussel verknackse mir den Knöchel und fühle mich derzeit einfach nur mit hochgelegtem Fuß wohl *grrr*.

Grund genug, endlich mal wieder :lol: einen Schal zu stricken. Wo ich den “Intertwined Cables Scarf” das erste Mal gesehen habe, weiß ich schon garnicht mehr. Jedenfalls ist die Anleitung aus dem Knitting Pattern a day Kalender vom letzten Jahr (die Anleitung ist vom 14. März 2006) und Lena (und ihr Schal) hat den Ausschlag gegeben, ihn nun zu stricken.

Meine wehen Fingerchen kommen übrigens mit den dünnen Nadeln aus dem Denise-Set sehr gut zurecht – die Nadeln sind kurz und relativ weich, da kann ich etwas länger stricken, ohne Schmerzen zu bekommen.

Heute in einem Monat werde ich endlich, endlich wieder in Katalonien sein – ich freu’ mich riesig drauf! So allmählich muß ich nun anfangen, meine Faserfimmel-Projekte für die Zeit dort zu planen.

Das Spinnrad soll dieses Mal zu Hause bleiben, weil wir genug anderen Trödel mitzunehmen haben. Und da man dort nur schlecht Garn kaufen kann, muß ich gut planen, was alles mitsoll. (Und ja, die Harfe soll mit, aber die ist immer noch nicht geliefert :cry: ). Und hoffentlich gibt es in der Zeit, in der ich in Katalonien bin, nicht (wieder) irgendeine Inspiration, für die ich absolut kein Material habe…

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Ja, auch ich bin ein Fan von Knut

und jetzt hat er seinen eigenen Blog - ist das klasse?!

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Inspiriert durch das Spinntreffen am Samstag

habe ich auch mal wieder in die Pedalen getreten:

2 mal spanische Merino, 2 mal olles Kamel. Irgendwie nur habe ich keine Lust zum Zwirnen…

Alishar wächst gaaaaanz langsam, aber beständig:

Aber das Beste vom heutigen Tage: Ich habe meine Steuerunterlagen fertig! Morgen geht’s zum Steuerberater. Jaba daba duh!

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Keine Harfe in Sicht

*schnüff*

Gerade habe ich ein Mail bekommen. Die Harfe sei doch noch nicht unterwegs; sie macht sich frühestens am kommenden Freitag auf den Weg zu mir.

Ach menno!

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Nein, sie ist noch immer nicht da

die Harfe. :(

Irgendwie braucht Hermes zu mir immer länger als zu allen anderen. *Grrrr*

Und wenn meine Informationen stimmen, dann stellt Hermes montags nicht zu – dann wird es also heute also auch wieder nix.

Am Wochenende habe ich meinen neuen Lieblingskater kennengelernt, auf einem Schacht gesponnen, einen wirklich netten Samstagnachmittag gehabt, die Wolle für meine Filztasche kardiert und einige Runden am Alishar gestrickt.

Hier die Wolle, die Filztasche werden soll. Mit der grünen Grundfarbe habe ich noch so meine Probleme – vom Volumen her sollte es reichen, vom Gewicht her reicht das im Leben nicht. Mal sehen…

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