Monats-Archive: März 2007

Tip für strickende Harry-Potter-Fans

oder mit Harry Potter Fans verheiratete Strickerinnen ;)

Schneeschäfchen hat mir gestern von einem neuen Buch berichtet: Charmed Knits – Projects for Fans of Harry Potter.

Obwohl mein Mann ja jetzt wunschgemäß mit einem Harry Potter Pulli ausgestattet ist, zögere ich noch, ihn über diese Neuerscheinung zu informieren…:oops:

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Letzt Panik-Käufe

Wolle in Spanien zu bekommen, ist schwierig. Schöne Wolle in Spanien zu bekommen, ist noch schwieriger.

Nur logisch, daß ich mich eindecke, bevor ich aufbreche, oder??

Zweimal Kauni, ruckzuck von Uta geliefert.

Zweimal Evilla Artyarn, auch von Uta.

Diese Knäule werden voraussichtlich auf der Harfe enden und verwebt werden. Das blaue Garn wird ein Geschenk für eine liebe Freundin werden, denke ich.

Und dann kam gestern abend beim meet-to-knit noch dieses Traumknäuel dazu:
handgefärbte sockenwolle

Handgefärbt von Sabi via Sheepaints.com – genau, aber wirklich ganz genau meine Farben. Und schmuseweich!
Daraus wird ein Schal, soviel wurde gestern schon entschieden. Aber soll ich stricken oder weben?? Paßt die goldene Kette, die ich gerade aufziehe, dazu? Ohhh! Fragen über Fragen.

Fest steht nur, daß die Kette heute noch fertig auf den Webrahmen  aufgezogen werden muß – wir kriegen Übernachtungsbesuch und da muß die Harfe zusammengeklappt werden; wir brauchen unseren großen Eßtisch…

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Wie versprochen

hier Fotos zum Thema “Kette schären auf der Harfe”:

Daß man die Harfe auf den Bauch legen und dann als Schärbrett verwenden kann, habe ich ja schon erzählt.

Aussehen tut das Ganze dann so:

Auf diesem Bild kann man ganz gut die Löcher für die Holzstäbe erkennen, die die Harfe zum Schärbrett machen. Außerdem sieht man die nach oben gereckten schön kugeligen Füße der Harfe.

Der nächste Schal, den ich webe, soll 40 cm breit werden. Da ich einen Gatterkamm 40/10 verwende, brauche ich pro 10 cm Schalbreite 40 Kettfäden, für 40 cm Gesamtbreite dann also 160 Kettfäden. Die widerum sollen alle 2,50 Meter lang sein.

Da ich noch ein Anfänger bin und die “Wegstrecken” auf der Harfe noch nicht kenne, habe ich mir von einem Wollrest 2,50 Meter abgemessen, die Holzstäbe in die Harfe gesteckt und mir eine 2,50 Meter lange Strecke ausgeguckt:

Jetzt wird fleißig die Kette um die Holzstäbe herum gewickelt – wie gesagt, 160 sollen es werden…

Hier sind jetzt die ersten 24 Kettfäden drauf.

Und hier nochmal ein Detail.

Jemand Fragen, was ich heute abend mache??? :lol: Keine Frage: Die verbleibenden 136 Kettfäden schären.

@Rita: Tausend Dank für Deine Tips zum Thema “Mathematik für Weber ;) ”! Was Du sagst, konnte ich prima nachvollziehen und werde es fleißig ausprobieren!

Nachtrag: Eine schöne Foto-Strecke zum Thema “Wie kommt die Kette auf den Webrahmen” gibt es hier zu sehen. Dort wird allerdings kein Schärrahmen, sondern die “Warping Peg Methode” verwendet.

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Episode 14 – Rigid Heddle Weaving

Betty Davenport, die Autorin von “Hands on Rigid Heddle Weaving“, ist zu Gast beim WeaveCast!

Ich weiß garnicht, wie Rigid Heddle Loom auf deutsch heißt!? Gemeint sind alle Webrahmen, die einen Gatterkamm haben, wie z.B. Ashford Rigid Heddle Loom(s), Knitters Loom, Kromskis Harfe, Kircher SW, W, …,

Gehört habe ich den Beitrag noch nicht, aber gleich!

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Passend zum guten Wetter

ist nun der Intertwined Cables Scarf fertig gestrickt ;)

Drückt mir mal bitte die Daumen, daß sich seine Kanten nach dem Waschen und Spannen nicht mehr rollen!

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Fertig!


:D   Ich bin rundum zufrieden. Die Harfe und ich, wir sind tatsächlich Freunde geworden.

Und weil so viele gefragt haben: Sobald ich wieder eine Kette mit der Harfe als Schärrahmen schäre, gibt’s Fotos. Versprochen.

Und: Selbstverständlich bringe ich beide Schals zum nächsten meet-to-knit mit.

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Viel gelernt

habe ich. Wie bereits berichtet, plane ich ja, die Tote Bag aus Teresa Searles Buch “Heartfelt” zu filzen, zu  sticken und zu nähen.

Die Form und der Schnitt der  Tasche gefallen mir prima; allerdings wollte ich zwei Dinge klären, bevor ich richtig Arbeit und Material in das Projekt stecke:

1) Die Tasche wird gefüttert. Ich habe – glaub’ ich – noch nie etwas mit ernsthaftem Innenfutter genäht. Das wollte ich ausprobieren, bevor es ernst wird.
2) Die Form der Tasche mit dem Griff ist ungewöhnlich – zumindest für mich. Ich hatte keine Ahnung, ob man da wirklich etwas hineintun kann oder ob die Öffnung arg eng wird. Auch das mußte getestet werden.

Also habe ich für wenig Geld bei Ikea nette Stoffe gekauft (Annabella außen und Bomull innen) und einen Prototyp fabriziert:

Und aus den Resten ist – inspiriert durch Lenas letzten Eintrag -  noch ein windschiefes Täschen geworden. Auch mit Futter, versteht sich. ;)

Und was habe ich jetzt gelernt?

Ein Futter einzunähen, ist garnicht sooo schlimm. Allerdings sollte man rechtzeitig das Gehirn und das Bügeleisen einschalten. Letzteres steht oben unterm Dach und ich war zu faul, jede Naht sofort auszubügeln. Besser wäre das….

Die Taschenform gefällt mir und erscheint praktikabel. Allerdings habe ich mir die Proportionen des Taschenbeutels nach dem Foto im Buch anders vorgestellt – länger und schmaler. Aber das ist ja wahrlich kein Weltuntergang. Entweder ändere ich den Schnitt – oder es bleibt, wie es ist. Lediglich entscheiden muß ich mich.

Und das Freestyle-Täschchen? Wenn man gleich zu Beginn den Kopf zu Hilfe nimmt, dann wird es auch nicht so beulig.

Gut, daß ich getestet habe!

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Nur ganz schnell

einige Fragen benantwortet – heute ist bei mir die Kuh am Fliegen…

@Andrea: Der Kater an sich stört Rasmus nicht. Auf den Nerv geht ihm aber, daß sein Frauchen jetzt noch zickiger reagiert, wenn er an der Leine zieht…

@Natalja: Also, das eigentliche Weben ging richtig fix – an einen Nachmittag. Allerdings hatte ich die Kette bereits aufgezogen, als ich begonnen habe. Überhaupt scheint mir das Weben eine schnelle Sache zu sein – im Vergleich zum Stricken.
Ein Schärrahmen ist eine Hilfe zum unfallfreien Scheren der Kette. Hier gibts ein paar Bilder dazu.

Nebenbei: Mit breitem Grinsen mußte ich heute feststellen, daß Google zu den Keywords “Rasmus Hund” www.faserfimmel.de auf Platz Eins anzeigt.  :mrgreen:

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Der längste Schal der Welt

“Meine” Kreisstadt in Katalonien ist Tarragona. Und die hat eine Fußballmanschaft, die seit Spätsommer in der ersten spanischen Liga spielt. Zum ersten Mal nach zig Jahren. Keine Frage, daß alle Fußballfans in der Region stolz sind wie Bolle (auch wenn Nastic heute auf dem vorletzten Platz steht… :? ).

Und genau diese Manschaft hat jetzt den längsten Schal der Welt präsentiert – 58 Kilometer lang. Der ging xmal die Ramblas rauf und wieder runter. Cool!

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Trauma überwunden

:mrgreen:

Ohne Probleme ist es dem Webrahmen entsprungen – mein erstes Stück auf einem “richtigen” Webrahmen, also einem mit Kamm.

Er hat noch einige Schönheitsfehler; der Rand ist bisweilen arg fuddelig, einige Webfehler sind drin (der dickste ist der, wo ich erstmalig versuchte, einen Fehler zu korrigieren, was eindeutig eine Verschlimmbesserung darstellt). Aber ich habe beschlossen, diesen Schal so zu behalten, wie er ist – wird er doch stets die Geschichte meines ersten richtigen Webstücks erzählen.

Details gefällig?

Auf dem nächsten Bild sind die Patzer zu sehen.

Aber schon gegen Ende wurde es wirklich viel besser:

Die Kette für diesen Schal habe ich mit der Warping-peg-method (beschrieben z.B. in diesem pdf-Dokument) geschärt.

Aber schon beim zweiten Projekt wollte ich den Schärrahmen probieren – zur Erinnerung: Die Harfe läßt sich auf den Bauch legen und mittels beiliegender “Stöckchen” in einen Schärrahmen verwandeln (ein Bild gibt’s hier). Und – ich konnte es kaum glauben – auch das funktionierte!

Der blaue Schal gefällt mir schon viiiel besser als der erste. Allerdings habe ich mit dem Material königlich verrechnet. Der erste Schal wiegt 160 Gramm; also habe ich, da ich für den zweiten Schal nur 150 Gramm Wolle hatte, einen deutlich schmaleren Schal begonnen.

Er gefällt mir, aber ich werde Schußgarn (heißt das so??) übrig behalten, hätte ihn also eigentlich breiter machen können.

Kann mir jemand sagen, wie ich den Bedarf an Material für ein Webstück ungefähr vorhersagen kann?

Der blaue Schal ist übrigens aus Sockengarn – dunkelblaues für die Kette, blaugestreiftes für den Schuß.

Gelernt habe ich viel:

  • Es lohnt sich, sich seinen persönlichen Ängsten – Kette! -zu stellen. Ich dachte bisher immer, daß ich nicht zu denen gehöre, die 20 Millionen Kettfäden an den Ort bringen können, an den sie gehören. Ich sah mich in Unmengen verhedderter Kettfäden sitzen – alles Quatsch.
    Sicherlich traue ich mir noch nicht zu, die Kette in einen Webstuhl mit 8 Schäften einzuziehen. Aber für den Hausgebrauch reicht’s. :lol:
    Sicherlich gehört Ketteaufziehen nicht zu meinen Lieblingstätigkeiten – aber Fädenvernähen oder Pulliteile zusammennähen auch nicht.
  • Wenn man eine 60 cm breiten Webkamm 40/10 mit nur 36 Kettfäden bestückt (wie bei dem blauen Schal geschehen), dann “schwabbelt” der Kamm stärker als wenn mehr Kettfäden drauf sind.
  • Vom Weben kann man Muskelkater kriegen. Ehrlich!

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