Ein bißchen enttäuscht
bin ich, nachdem ich die ersten ca. 100 Gramm von der Bonbonwolle verzwirnt habe:

Die Farben haben einiges an Leuchtkraft eingebüßt. Die zweite Hälfte wird auf jeden Fall navajoverzwirnt. Mal sehen, wie das wird….
Der beste Ehemann von allen meint übrigens, daß ihn die Wolle (und nicht das Garn!) an Zuckerwatte erinnere – und ob man die wohl spinnen könnte?! Hat DAS schonmal jemand probiert??
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Meine derzeitige Freizeitbeschäftigung
sieht so aus:

6 Meter Buche & Eiche.
Da ich unfähig bin, Schubkarre zu fahren (zumindest, wenn die ordentlich beladen ist), ist mein Job das Aufsetzen des Holzes zu einer “Mauer”.
Da wo ich herkomme, erntet man Unmassen Hohn und Spott, wenn eine solche Mauer einstürzt – weil sie nicht richtig aufgesetzt war. (Das muß man schon können; wir hatten schon manchmal eine Hilfe, die das nicht konnte und wir widerum haben garnicht daran gedacht, daß das jemand NICHT können könnte und so gab’s viel zu lachen…)
Also macht man es besser ordentlich. Und mir ist in den letzten Jahren auch wirklich nix umgekippt! Aber das Holz heute ist überdurchschnittlich naß und meine erste Mauer von heute geht über eine seehhrr lange Strecke, macht mir ein “blödes Bauchgefühl” und hat mir schon erste dumme Sprüche eingetragen.
Drückt mal die Daumen, daß die bis zum nächsten Winter stehen bleibt. Oh, wäre mir das peinlich (dann könnte ich ja auch den Mund nicht mehr aufreißen und damit angeben, daß meine Mauern nicht umfallen… im Gegensatz zu denen anderer Leute natürlich
)
Das Spinnen des selbstbemalten Kammzuges fasziniert mich. Ich versuche, das Tolle daran im Foto festzuhalten, aber so wirklich kommen die Farben auf dem Foto nicht rüber:


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Sehr viel Spaß
habe ich derzeit mit Wolle für 1,92 € und Farbe für 0,55 € (5 Esslöffel Essig, Wasser und Energie habe ich jetzt mal außen vor gelassen…
):



Ich konnte enfach nicht widerstehen! Eigentlich wollte ich die Wolle ja nach Spanien mitnehmen und da gemütlich in der Sonne sitzend verspinnen. Aber seid doch mal ehrlich: Wenn die Sonne scheint, kann man auch olles Kamel spinnen, oder?? Wenn’s dagegen in Strömen regnet, dann braucht man doch einfach schönes Farben um sich rum, oder????!!!
Immerhin habe ich gestern 133 Gramm olles Kamel verzwirnt. Damit ich die Spulen freihabe. ![]()
Schon seit einiger Zeit überlge ich, nochmal zwei, drei Spulen anchzukaufen. Aber dann geht meine Spinndisziplin bestimmt ganz flöten….
Und: Muß ich es erwähnen? Nach der Quälerei mit dem ollen Kamel hüpft diese Wolle fast von ganz alleine auf die Spule.
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Sieht das gut aus?

Nachdem Sabi Tag für Tag neue, traumhafte Bilder ihrer gefärbten Wolle zeigt, konnte ich gestern nicht länger widerstehen und habe MEINEN ERSTEN HANDPAINTED ROVING oder wie immer das auf deutsch heißt hergstellt.
Vom eigentlichen Entstehnungsprozeß habe ich Dussel keine Bilder – wer hätte denn gedacht, daß das klappt?!
Ich habe Eiderwolle gefärbt, zum einen, weil es die einzige “weiße” Wolle im Band war, die ich noch auf Lager hatte, zum anderen, weil Eiderwolle angeblich nicht filzt – für Färbeexperimente sicher ein Vorteil.
Dann habe ich Ostereierfarbe angerührt (und vorher natürlich die Wolle eingeweicht), den langen Tisch mit Frischhaltefolie ausgelegt, den nassen Roving drauf und dann munter mit breiten Pinsel drauflosbemalt. Und es hat geklappt!
Beschrieben ist dieses Verfahren z.B. im allertollsten Spinn- und Färbebuch “Color in Spinning” von Debbie Menz.
Jetzt trocknet das Ganze (für meinen Geschmack natürlich viieeel zu langsam…)

Der erste Ärmel vom Ringel-Lopi ist wohl fertig – ich muß nochmal genau schauen.
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Fotos
So. Hier wie versprochen die Fotos:

Der Bömmelskes-Schal. Fertig. Alle Fäden vernäht.

Stulpe aus dem Katastrophengarn. Es gibt auch noch eine zweite, aber die versteckt sich gerade; wollte wohl nicht mit auf’s Bild. Da ich “normalerweise” (nur dieses Jahr irgendwie nicht) ab ca. Mitte Januar Probleme mit Trockenheitsekzemen auf dem Handrücken habe, dachte ich mir, das Beste, was aus lanolingesottenem Garn werden kann, sind Stulpen. Die sind jetzt fertig; meine Hände sind heil – es besteht nur leider kein Kausalzusammenhang zwischen beidem…. Naja, nächsten Winter kann ich es ja auch noch testen.

Clapotis – noch ungespannt, aber immerhin sind jetzt die Fäden endlich, endlich vernäht.

Der Ringel-Lopi. Eigentlich sieht die Anleitung vor, die Schultermaschen abzuketten und den Kragen vorne bzw. hinten direkt anzustricken, dann die Schulternähte zu schließen (nähenderweise) und dann auch die Seitennähte des Kragens zu schließen.
SO habe ich das nicht gemacht. Die Schulternähte habe ich mittels 3-needle-bindoff geschlossen und den Kragen dann in Runden gestrickt. Wenn ich eine Kragennaht vermeiden kann, dann tue ich das doch!
Vom ersten Ärmel gibt es auch schon ein Stück. Mal sehen, ob ich dort heute abend weiterstricke. (Oder ob ich Sabis Verführung anheim falle und zu färben beginne…)
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Oh Mann!
Daß ich gebürtiger Linkshänder bin,wißt Ihr ja bereits.
Und daß ich deswegen Probleme habe, die andere nicht haben, könnt Ihr Euch sicherlich vorstellen.
Früher benutzte ich meine Maus mit Links. Bis ich einen Job hatte, wo wir ständig an anderen Arbeitsplätzen saßen. Da haben dann die Kollegen gemeutert und ich habe meine Maus mit rechts benutzt.
Jetzt habe ich seit einigen Tagen Schmerzen in der linken Schulter.
Hmpf.
Und überlege, was ich wohl falsch mache.
Als einer der ersten Veränderungen habe ich meine Maus wieder auf Links umgestellt. Und es störte mich der “verkehrtrumme” Mauszeiger.
Aber das läßt sich ganz leicht ändern: Guckst Du hier und dann hier. Jetzt zeigt er von links unten nach rechts oben! Jawoll, so muß das sein!
Kostenlos zum Download. Vielleicht hilft es ja noch jemandem!
Ansonsten habe ich Fäden vernäht – bei Clapotis, beim Bömmelskes-Schal und bei dem einen Handwärmer aus dem Katastrophengarn. Fotos folgen.
Und am Lopi habe ich fleißig genadelt – Rücken-und Vorderteil sind an den Schultern mit 3-Needle-Bindoff verbunden und der Stehkragen ist angestrickt. Auch hier gibt’s noch Fotos. Ich habe nur gerade ein neues Problem: Ich versuche, Spiegelschrift zu tippen??!!:roll: Zeit für eine Computer-Pause….
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Filz-Fjor
und ich waren eben wählen. Er ist trocken und paßt. Und ich bin glücklich.
Ich habe versucht, einige Fotos zu machen, die seinen neuen Charakter verdeutlichen (wer mit der Maus über dem Foto schwebt und ein bißchen Geduld hat, sollte eine Info erhalten).





Er hat jetzt eine dichte, haarige Oberfläche.
Geschrumpft ist er nach einem (!) 40 Grad Kurzwaschgang in der Höhe um ca. 23%, in der Breite um ca. 10 %. Ich hatte erwartet, daß er mindestens zwei Waschgänge braucht – so war das bei allen meinen sonstigen Strickfilzen.
Als ich ihn aus dem Wäscheentz nahm, bin ich erstmal arg erschrocken, weil er sehr viel kleiner war, als ich erwartet hatte. Aber ich habe ihn dann kurzentschlossen anprobiert (ja, naß…
) , ihn ein wenig in Form gezupft und ihn trocknen lassen.
Er hätte nicht kleiner werden dürfen. Der Halsausschnitt machte mir zunächst den Eindruck, weniger geschrumpft zu sein als der Rest (das ist tatsächlich so, ich habe nachgemessen), aber nach dem ersten Tragen bin ich froh darum – den Halsausschnitt in relativ dickem Filz in eng wollte ich persönlich nicht soo unbedingt haben – also auch hier Glück im Unglück). Die Ärmel könnten einen Zentimeter länger sein; sie lassen sich aber zurecht zuppeln.
Die Spannfäden haben alles gut überstanden; sie sind noch einzeln erkennbar, aber gut angefilzt.
In der gleichen Situation würde ich nochmal genauso entscheiden. Daß ich aber nochmal so viel Glück hätte, würde ich nicht erwarten…
Und: Er ist jetzt natürlich dicker und wärmer als geplant. Und daß ich ihn bei diesem warmen Wetter auch gleich anziehen muß, hat mir schon einen spöttischen Spruch vom besten Ehemann von allen eingetragen. Aber ich bin sowas von froh und zufrieden!
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Jaba-daba-duh
![]()
Das Unmögliche ist geschehen! Schon nach einer 40 Grad – Wäsche paßt Fjor!
Wie gut, daß er in alle Richtungen zu groß war!!
Jetzt trocknet er erstmal, dann kriegt er vielleicht noch eine Rasur und dann gibt’s ein Foto!
Hach, es ist einfach schön, wenn auch mal was klappt!!!
Und: Ja! Ich bringe ihn zum nächsten Stricktreff mit! Aber sicher!
Ich habe jetzt einen Filzpulli!
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Ach ja
von Fjors Samstagsabendteuer werde ich natürlich live berichten.
Derzeit ist er komplett vermessen und seit ca. 15 Minuten in der Maschine.
Der nächste Eintrag folgt, wenn er die erste Runde hinter sich hat.
Wie angenehm ist es eigentlich, einen nassen Pullover anzuprobieren??
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Wochenendkrimi
oder vielleicht nur ein Samstags-Krimi.
Fjor dreht derzeit seine Runden in der Waschmachine und filzt. Hoffentlich. Auf die richtige Größe. Hoffentlich. Oder annährend. Dann walke ich ihn noch zurecht.
Huh, ist das spannend!
Meine direkte Umgebung macht mir alles andere als Mut.
Aber was soll ich machen? Er ist RIESIG. Meinem Mann würde er zwar passen, aber der trägt keine reine Wolle und außerdem sind Farben und Muster nicht so sein Ding… ![]()
So, wie er jetzt ist, trage ich ihn bestimmt nicht und die Wahrscheinlichkeit, daß ich nochmal 10-20 cm wachse geht auch gegen Null. Also muß es sein.
Wenn alles gut geht, habe ich dann einen Filz-Pulli – den ich schon immer mal haben wollte, zu dem mir aber immer der Mut fehlte.
Wenn es schief geht, habe ich einen Pulli, den ich nicht trage – also auch nicht schlechter als jetzt, oder? (Aufribbeln tue ich Fjor nicht. Hätte er keine Ringel, würde ich das vielleicht tun, aber so? Nee!)
Ansonsten habe ich weiter am Lopi gestrickt. Aber da ich ja unmöglich stundenlang mit 6mm Nadeln stricken kann, habe ich Alishar begonnen
Und dann führte mich mein Weg kürzlich auf der A61 Richtung Rheingau und am Wegesrand lag Ikea:

Nee, die sind (wahrscheinlich) nicht für mich.
@Claudia: Der grüne ist für Dich reserviert;
@Lena: der rote für Dich.
Und der blaue ist für diejenige, die zuerst “haben will” ruft.
@Lena & Claudia: Wenn Ihr nicht mögt oder Euch schon selbst eingedeckt habt, ist das überhaupt kein Problem. Ich habe mich nicht in Unkosten gestürzt…
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