Gruselfaktoren – gibt es das bei dir beim Stricken? Sträuben sich die Nackenhaare, wenn du Mohairgarn verstricken musst? Oder kannst du Bambusnadeln nicht anfassen? Spinnen in der Garnschublade? Oder was gibt es sonst noch, was dich das Fürchten lehrt?
Wirklich gruseln tut mich nix.
Angora stricke ich nur, wenn ich muß – diese doofen Kitzelhäarchen in meiner Nase finde ich einfach grauslig – aber halt nicht gruselig.
Dann gibt es manche Nadeln, bei denen ich das Gefühl habe, daß sie meinen Fingergelenken mehr schaden, als andere. Die mag ich auch nicht. Aber ich kann nicht sagen, daß es ein bestimmtes Material ist. Eher wohl eine Nadelmaterial-Woll-Kombination.
Und megadoof finde ich natürlich Motten. Grrrrr.
Gestern und heute hatte ich viel um die Ohren; gefilzt habe ich nur kurz.


Ist noch nicht fertig. Ich weiß noch nicht, ob es eine Blume mit 2 Lagen Blütenblättern oder 2 eigene Blumen werden.
Wenn ich wieder mehr Zeit habe, will ich versuchen, die verschiedensten Blüten zu filzen. Aber in dieser Woche wird das wohl nix mehr.
Gesponnen habe ich auch ein Bisserl; aber “nur” neues Herbstlaubgarn und davon habt Ihr schon so viele Bilder gesehen, daß ich Euch ein weiteres erspare.
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Schaut mal hier:

Und hier

Die Sonne scheint, wir hatten die ersten Erdbeeren (die’s hier meist nur im Kilo gibt
)), die Wäsche und 4 meiner Stränge trocknen auf dem Balkon! Juchhu!
Und diese feuchte Dunstglocke, die hier die letzte Woche über uns klebte ist endlich weg! Jaba daba duh!
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Alle diese Stränge warten auf ihr Entspannungs-Bad. Grrr.
Gestern hatten wir hier tatsächlich blendendes Wetter – aber ich kann hier am Ostersonntag unmöglich Wäsche oder Wolle raushängen. Heute ist das Wetter wieder schlechter…
Ostermontag ist in Spanien kein “bundeseinheitlicher” Feiertag; in Katalonien ist er Feiertag, im restlichen Spanien überwiegend nicht. Das wiederum hat für uns den Vorteil, dass unser DSL-Antrag seinen näüchsten Bearbeitungsschritt erfahren hat! Hurra! Ich freue mich unglaublich auf den Moment, wo wir uns nicht mehr zu zweit ein Dampfmodem teilen müssen (das heißt, ein Dampfmodem haben wir beide, aber nur einen Telefonanschluß), sondern via wireless Verbindung vom Balkon aus in vergleichsweise rasanter Geschwindigkeit arbeiten können! Das wird ein Fest.
Ich stricke zur Zeit nur ganz wenig, weil mir schlichtweg das (gewaschene) Garn ausgeht. Püh. (Die Wäsche war übrigens nach 2 Tagen trocken…) Dafür spinne ich umso mehr und eines schönen Tages werde ich dann einen Strickenmarathon feiern können. Das hat doch auch was für sich.
Hat jemand eine Idee, was aus ca. 150-200 Gramm Space werden könnte? Von meiner Mega-Lopi -Weste ist noch soviel über, es sollte ja eigentlich Clapotis werden, aber für die Originalgröße reicht das Garn nicht.
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Das ist Benno:

@Ela: Danke für die guten Wünsche; wie Du siehst, hat es geklappt!
Er ist gestern am frühen Abend entstanden. Warum er Benno heißt? Ich habe in Gedanken mit ihm gesprochen, als ich ihn filzte. Und in Ermangelung eines Namens habe ich ihn mit “mein Hase” angesprochen – und dann muß er doch einfach Benno heißen, oder??
Mir hat der Osterhase auch etwas gebracht.

Ein Tourenbuch zu Don Quijote. Spanien feiert dieses Jahr das Don Quijote Jahr, weil es ihn nun seit 400 Jahren gibt. Und da wir unsere Ferien in am Rande von Andalusien verbringen und zwangsläufig durch Kastilien – La Mancha müssen, hoffe ich, daß wir ihm dort noch begegnen. Und jetzt habe ich dieses tolle Buch, da kann ja eigentlich nix schiefgehen.
Frohe Ostern!
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Euch allen!
Ich habe derzeit hier mit dem Kampf gegen den Abriß soviel um die Ohren, daß keine rechte Feiertagsstimmung aufkommen will. Auch heute wieder jagt ein Termin den nächsten.
Abends dann liege ich oft wie eine Schildkröte auf dem Rücken und würde mich am liebsten garnicht mehr bewegen. Manchmal reichts noch zum Spinnen.
Hier ist die Luftfeuchte derzeit so hoch, daß überhaupt nix trocknet. Heute habe ich todesmutig eine Maschine Wäsche gewaschen und hoffe inständig, daß sie trocknet, bevor sie Stockflecken bekommt – aber uns gehen die Klamotten aus.
Dieses Wetter hält nun schon eine Woche an; alle hier sind matt und müde. Und schon Skully wollte ja nicht trocken. Jetzt traue ich mich garnicht, die neu gesponnnene Wolle auch zu waschen. Und das Garn für den Hebrstlaubpulli, das strickfertig ist, ist so gut wie alle. Ich müßte also DRINGEND Garn waschen. Aber bei dem Wetter dauert es Tage, bis es trocken ist. Mein Filzhandtuch hat 4 Tage gebraucht.
Ich werde versuchen, heute noch einen “Gustav II” zu filzen. Der erste ist nämlich aus Platzgründen in Deutschland geblieben und Ostern ohne Hase -nee.
Drückt mal die Daumen, daß ich die Zeit finde. Das Gute am Nadelfilzen ist nämlich, daß es trocken ist…
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gestrickt, keinen Krümel gefilzt, keinen Inch gesponnen – seit meinem letzten Eintrag. Der Kampf gegen den Abriß hat mich wieder…
(Aktueller Stand: Die Stadtverwaltung muß den ganzen Bebauungsplan (nicht nur den für unser Gebiet, sondern den GESAMTEN,) NEU MACHEN wegen unserer zahlreichen Widersprüche. Da dieser Plan aber eingebunden ist in ein Planungskonzept für den gesamten “Kreis”, muß sie sich ranhalten, alles muß nämlich bis Ende des Jahres erledigt sein. Und: Da mittlerweile in der Provinz ein neues Gesetz zur Enteignung ratifiziert wurde, geht das jetzt nicht mehr so leicht wie noch im letzten Jahr. Es bleibt also spannend… Im April erwarten wir dann den neuen Generalplan und die EU-Komission)
Da ich nichts wirklich Neues zu zeigen habe, gibt’s heute viele Bilder
Da wäre ja noch die verstrickte Dienstagsfrage – Woche 12/2005 Wie sehen deine Aufzeichnungen für Strickprojekte aus? Strichliste, Tabellenkalkulation, Skizzen? Oder notierst du gar nichts?
Meine Raglans lasse ich von Excel berechnen. Davon kein Bild.
Meinen Herbstlaubpulli stricke ich nach dem “Handy Book of Patterns”; ich habe Kopien gemacht, weil ich nicht im Buch rumkritzeln will

Da wird markiert, umkringelt, gestrichlistet…
Dann ist da noch mein “Projektbuch”

Darin “protokolliere” ich alle Strick- und einige Filzprojekte. Außerdem hat es so eine Art “lexikalischen Teil”, z.B. mit einer Gegenüberstellung US- und metrischer Stricknadeln, Wraps per inch etc.
Da ich obiges Buch im Januar begonnen habe und bisher wenig gestrickt habe (ich könnte den Bauderzernenten…gr….) ist noch nicht viel darin zu sehen.

Festgehalten sind i.d.R. Start und Ende jedes Projektes, Material, Verbrauch, Nadelstärke, zentrale Maschenzahlen etc. Aber auch bewährte Kuchenrezepte oder Eintrittskarten; ich habe es halt immer dabei und es macht mir Vergnügen, vergangene Projektbücher zu betrachten.
Zeigen will ich Euch heute auch endlich noch meine Spinntruhe:

Darin reist mein Spinnrad und einige Wolle sicher.
Und noch was will ich Euch heute zeigen:

Auch diese tollen Supermann-Osterhasen haben wir aus Deutschland mitgebracht, um sie hier unseren “Kampfgenossen” zu schenken. Ist das was?
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Heute war Service-Büro-Tag.
Heute und morgen sind hier zahlreiche Eigentümer-Versammlungen; Enteignung und Abriß sind natürlich immer noch DAS Thema und so kamen heute wieder fast den ganzen Tag viele Nachbarn zu uns. Viele wollen einfach nur wissen, was es Neues gibt, manche wollen reden, andere wollen Rat oder Hilfe.
Das ist anstrengend, aber ok. Dumm ist nur, daß es immer dann klingelt, wenn ich gerade dachte “oh, jetzt ist eine Weile Ruhe, JETZT filze ich”.
So sieht eine Calla aus, wenn ich an einer kritischen Stelle unterbrochen werde:

Ich habe heute früh in einem spanischen Supermarkt ein Sieblein für meinen Abfluß gekauft, das paßt. Hurra!
Gestern wurde das Rückenteil vom Herbstlaubpulli fertig und der erste Ärmel ist begonnen.
.
Was Erfreuliches? Elas toller Filzblütenkranz ist in der Galerie zu sehen.
Noch was Erfreuliches? Skully ist trocken (das Handtuch, mit dem ich in walkte, noch nicht – hier ist es zur Zeit sehr feucht)
Meine Strickaufzeichnungen, nach denen das Wollschaf fragte, bekommt Ihr morgen zu sehen.
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Feltalong:
Die ersten fertigen Objekte zum Feltalong sind fertig!
Schaut bei Ela und Mandy. Moni aus Kalifornien (ohne Blog) hat auch schon erste Bilder geschickt – zu sehen in der Feltalong-Galerie.
Skully:
Bei Angela kann man sehen, wie man Skully technisch perfekt strickt.
Hhm. Ich habe darüber nachgedacht. Der Totenkopf ist weniger ein Fair-Isle-Muster als vielmehr eine Intarsie. Aber die Arbeit, die Angela sich gemacht hat – nee, also für mich war das nix.
Vielleicht auch, weil ich keine Erfahrung im verfilzen von Fair-Isle- oder Intarsienmustern hatte. Aber bei mir hat es geklappt, die Spannfäden sind auf der Rückseite recht gut angefilzt.
Aber das ist das schöne an Knitalongs und dem Bloggen an sich. Viele arbeiten am gleichen Problem und das Betrachten von anderen Lösungswegen bewegt viel – zumindest in meinem Kopf.
Ich denke, daß trifft auch jetzt schon auf den Feltalong zu, oder?
BITTE drückt mir die Daumen, daß es hier mit dem DSL-Anschluß bald klappt! Aber die Semana Santa hat begonnen – und damit der Ausnahmezustand. Diese und nächste Woche kriegen wir das soo ersehnte Paket mit dem Router und der notwendigen Hardware wohl kaum. Jammer.
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Gestern wurde Skully fertig. Trocken ist er allerdings noch immer nicht.
Hier bei uns ist es zur Zeit naß, kalt und regnerisch. Auf Malle sind’s ja angeblich 20 Grad – aber hier definitiv nicht. Ich habe gestern alter Gewohnheit folgend alle nach dem Filzen nassen Sachen (Handtuch, Skully) auf den Balkon gehängt mit dem Ergebnis, daß sie heute früh mindestens ganauso naß sind wie gestern nachmittag.
Skully hängt jetzt auf dem Handtuchhalter über der Heizung im Bad. Wäre doch gelacht, wenn ich den Kerl nicht trocken bekäme
Bilder gefällig?
Skully vor dem Walken

Zum Größenvergleich mit “Shadow Knitting”, das die Größe (fast) aller Interweave-Bücher hat

Und nach dem Walken

Ein Bild vom ganz fertigen Skully folgt, sobald der Kerl trocken ist!
Erfahrung gefällig?
Gestrickt hat sich das Kerlchen ruckzuck. Mit Einstrickmustern habe ich keine Probleme – solange ich in Runden stricken kann. Folglich war mir vor Skully etwas mulmig, weil der ja in Hin- und Rückreihen gestrickt wird. Es ging aber in sofern gut, als das Muster kaum kurze Farbwechsel hat.
Das wiederum war dann ein Problem, mit dem ich nicht gerechnet hatte – Spannfäden über 20 Maschen! Ich habe die Fäden unterwegs verkreuzt; aber mit Nadeln, die gut eine Nadelstärke zu dick für das Garn sind, war das kein echtes Vergnügen. (Ich stricke mein Strickgefilztes immer mit etwas zu großen Nadeln, damit das Garn Platz
zum Shrumpfen hat).
Als er fertig gestrickt war, sah er einfach doof aus. Aber von meinen anderen Strickfilzprojekten weiß ich, daß das völlig normal ist. Und auch dieses Mal hat er sich nach dem Walken von seiner besten Seite gezeigt.
Ich habe ihn in Ermangelung eines Trockners übrigens von Hand angefilzt und gewalkt. Ich filze nicht in der Waschmaschine, weil ich da den Vorgang nicht zu dem Zeitpunkt unterbrechen kann, den ich für den richtigen halte. Und außerdem haben wir hier in Spanien ein Toplader – da sehe ich überhaupt nicht, wie’s meinem Werkstück geht…
Was er wiegt, weiß ich noch nicht, da ich vergessen habe, ihn im trockenen Zustand zu wiegen. Und naß nützt es nix. Gesponnen hatte ich ca. 130 Gramm Gotland- und ca. 100 Gramm Shetlandwolle; vom weißen Shetlandgarn ist noch viel übrig (es reicht wohl noch für den Buchstaben im Harry-Potter-Pulli für meinen Mann, aber davon später mehr), vom grauen Gotlandgarn sind noch geschätzt 40 Gramm übrig.
Als ich dann gestern abend die Space verstrickte – Ihr glaubt nicht, wie weich und schmusig die einem vorkommt, nach soviel Skully.
Ich hoffe, schon bald etwas zum Feltalong vorzeigen zu können, aber zur Zeit habe ich nocht nicht abschließend geklärt, wie ich die ganzen Wollfluseln davon abhalte, durch den Abfluß zu sausen und alles zu verstopfen (unsere Abwasserleitungen hier sind extrem sensibel). Ich habe so ein Abfluß-Siebchen aus Deutschland mitgebracht, aber das ist für den spanischen Abfluß zu klein. Jetzt muß ich mir erst noch was
einfallen lassen. Hat jemand eine Idee?
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